Dienstag, 11. Juni 2013

So so...

So ist das also. 
Immer sagt man dir, dass man stolz auf dich ist. Auf das, was aus dir geworden ist. Auf deine Noten. Dein Talent. Ja, auf dich. Aber irgendwie... Naja. Wie soll man sagen.. Du merkst nicht wirklich viel davon. Deine Noten sind immer noch nicht gut genug. Du bist nicht schlank genug. Du bist zu viel allein. Solltest dich mehr integrieren. Mehr lernen. Mehr im Haushalt machen. Es wäre eigentlich ja auch ganz gut, wenn du dich an den Mädchen in deinem Alter orientierst. Aber mach dir nichts draus, du bist doch gut so wie du bist.

Was ist eigentlich los mit dir? Wieso ziehst du dich so zurück? Wieso hast du deine Noten nicht verbessert? Wieso machst du immer noch nicht mehr Sport? Wieso hörst du nicht auf deine Haare zu färben?
Wieso gehst du nicht ungeschminkt aus dem Haus? Wieso vertraust du mir nicht? 
Wieso tust du das? Dies? Jenes? 

Was soll das eigentlich? Fragen, Fragen, Fragen. Die du im Grunde genommen nicht wirklich beantworten kannst. Du weißt nicht, wieso du bist, wie du bist. Wieso musst du das überhaupt rechtfertigen? So schwer kann es doch nicht sein, dich so zu akzeptieren wie du bist. Denkst du zumindest. Anscheinend ja doch.

Zur Zeit geht sowieso alles den Bach runter. Es kommt mal wieder alles auf einmal. Das schlimmste ist, du kannst mit niemanden darüber sprechen. Niemand da, dem du wirklich vertraust. Das wär's mal. Jemand, dem du alles erzählen kannst. Bei dem du dir keine Gedanken machen musst, bei wem das am Ende noch ankommt. Du fühlst dich allein. Richtig. Man könnte jetzt sagen, dass du selbst Schuld bist, wenn du dich nicht wirklich mit Leuten triffst und eher dein eigenes Ding machst. Es ist halt nur so, dass du dich nicht wirklich mit deinen "Freunden" identifizieren kannst.. Keinen wirklichen Grund und keine Motivation findest, etwas mit ihnen zu unternehmen. An dieser Stelle werden vorsichtshalber diverse Details ausgelassen.

Weiter im Text.. Noten... Schnitt von 1,4 und immer noch nicht gut genug. Jawoll. Du hättest mehr schaffen können. 1,2 wäre schon drin gewesen, aber nein, du hast anscheinend nicht genug getan. Ist ja nicht so, dass das ganze Jahr über die Schule die Fäden in der Hand hatte und du vieles hast sausen lassen, nur damit deine Noten stimmen und sie letztenendes doch nicht zufrieden sind mit dir. Naja was solls. Ist ja kaum frustrierend.

Genug rum geheult.








"It's time to begin, isn't it?
I get a little bit bigger, but then,
I'll admit, I'm just the same as I was
Now don't you understand
That I'm never changing who I am? "

Imagine Dragons - It's Time.

Dienstag, 4. Dezember 2012

.. was denn jetzt?

Muss man das jetzt verstehen?
Die ganze Zeit über war man sich so sicher, nichts mehr mit dieser Person zu tun haben zu wollen. Nichts mehr von ihr zu hören, zu sehen, einfach in Ruhe gelassen zu werden.
Denn diese Person ist einfach nur... ja wie ist sie denn? Anstrengend, herablassend, aufdringlich, was auch immer. Das ist gar nicht so leicht zu sagen.
Auf jeden Fall ist man sich sicher, man sei ohne diese Person besser dran, es ginge einem besser.. So gibt man es ihr auch zu verstehen. Und tadaaaa. Man bekommt das was man will - seine Ruhe.
Aber irgendwie... irgendwie merkt man nach einiger Zeit, dass diese Person fehlt. Sie war doch schließlich ein fester Lebensbestandteil.
Aber.. wie soll es weiter gehen?
Einerseits ist da dieser wahnsinnig große Wunsch diese Person wieder in seinem Leben zu haben, sie wieder zu einem Teil des Lebens zu machen. Doch andererseits ist da diese Angst.. Diese Angst, dass alles wieder genauso schlimm wird wie zuvor. Und dann ist da noch das Wissen, dass alles von einem selbst abhängt.

Hm. Fail.

Sonntag, 18. November 2012

In Between.


"Let me apologize to begin with
Let me apologize for what I'm about to say
But trying to be someone else was harder than it seemed
But somehow I got caught up in between
Between my pride and my promise
Between my lies and how the truth gets in the way
The things I want to say to you get lost before they come
The only thing that's worse than one is none"
Linkin Park - In Between 

Wer bin ich? Eine gute Frage. 
Viele Leute werden jetzt sagen, dass ich das Mädchen bin, das nichts an sich heran lässt, sich nichts annimmt, Gerüchte oder so. Das starke Mädchen - die, die jedes Problem früher oder später lösen kann. Dass ich das kleine, selbstbewusste, nette, etwas aufgedrehte, freche Mädchen bin. Aber auch das brave Mädchen, das macht was Mama sagt und versucht jeglichen Stress zu umgehen. Die, die jederzeit für ihre Freunde und Freundinnen da ist und ihr Bestes gibt um zu helfen. Die, die selbst bei den größten Rückschlägen nicht aufhört an sich zu glauben und zu kämpfen. 
Das bin ich: 


Wer bin ich? Ich erzähle es euch. 
Ich bin das Mädchen, dass sich jegliche Kritik annimmt - ob berechtigt oder nicht. Das Mädchen, das die Probleme nur lösen kann, weil sie sie selbst hervorruft. Das Mädchen, das daheim bei jeder kleinen Sache anfängt zu weinen, das Mädchen dem sämtliches Selbstbewusstsein fehlt. Ich bin die, die kein Kompliment akzeptieren kann, einfach weil ihr Selbstbild durch jemanden total im Eimer ist. Ich bin das Mädchen, dass seinen Freunden und Freundinnen zuhört und hilft, einerseits weil sie sich dadurch ablenken kann und andererseits, weil sie weiß wie es ist keine Hilfe zu bekommen. Ich bin die, die auf ihre Mama hört, weil sie sie nicht enttäuschen will und den Stress vermeidet, weil sie schon genug davon hatte. 
Das bin ich: 



Und die Differenz zwischen den beiden Seiten wird immer größer. Es wird immer schwerer nach außen hin so zu sein, wie mich alle kennen. Es grenzt langsam an das Unmögliche. Gefangen zwischen den beiden Seiten. Hilflos umher irrend suche ich vergeblich nach einer Lösung. Einer imaginären Lösung. 

Aber was solls. Es wird weiter gehen, es muss weiter gehen. 


Samstag, 3. November 2012

Ekstase.

Lächeln. Einfach nur noch lächeln. Es war nie so leicht für dich. Und jetzt ist es ein dauerhafter Zustand. 
Du bist quasi völlig außer dir, nimmst deine ganze Umwelt viel positiver wahr als vorher und viele Dinge gehen dir leichter von der Hand. Alles ist einfach nur noch schön. Sogar mit dir selbst bist du mal fast ausnahmslos zufrieden, wenn du nicht darüber nachdenkst sogar komplett. Du fühlst dich um einiges wohler in deinem Körper, schaust in den Spiegel und lächelst - etwas, dass du gar nicht von dir kennst. 
Stellst dich auf die Waage, registrierst, dass du nicht abgenommen hast, aber fühlst dich trotzdem 2 Kilogramm leichter als noch vor einer Woche. Deine ach so nervigen Haare gefallen dir auf einmal so wie sie sind. Natürlich bist du nicht die Schlankste, aber hey, Adele auch nicht und sie sieht einfach toll aus. Du hast gelernt dir selbst Komplimente zu machen, mag sich komisch anhören, hilft aber definitiv sein eigenes Wohlbefinden zu steigern (nur weiterzuempfehlen!). Du entdeckst deinen langweiligen Kleiderschrank neu und findest so viele neue Kombinationsmöglichkeiten. Es ist als wärst du im Paradies. Was ist da nur los? Hast du irgendetwas ins Essen gemischt bekommen, dass du dich zwischen Einhörnern und Regenbögen im Schlaraffenland befindest? Du bist ja schließlich in deiner gewohnten Umgebung, hier hat sich rein gar nichts verändert und doch ist es wie in einer anderen Welt. Du bist komplett mit dir im Reinen. Moment mal. Da gibt es etwas auf das es sich zurückführen ließe, dass du dich rundum wohlfühlst. Dieses Mädchen, dass dir das Gefühl gibt von Kopf bis Fuß perfekt zu sein. 

Dienstag, 23. Oktober 2012

Wenn ein Mädchen verliebt ist ...


...sieht man es in ihren Blicken,
...an ihrem Lächeln.
...ist es kopflos, verwirrt, 
...tollpatschig. 
... redet es totalen Schwachsinn.
... ist es einfach zu nichts zu gebrauchen!

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Gedankenchaos. 

Ahhh. Was passiert hier nur? Das bist du ja sowas von gar nicht gewohnt.
Da ist einfach die ganze Zeit dieses Gefühl von whaaaa (tolle Beschreibung, ich weiß). 
Dieses Dauergrinsen, einfach weil du nicht fassen kannst, dass das grad wirklich deine Realität ist.
 Dafür kommt es dir einfach zuuuu unwirklich vor. 
Da sind auf einmal so viele Dinge, mit denen du nie klar gekommen bist, die dir plötzlich total simpel erscheinen. Alle Probleme sind wie weggeblasen, in deinem Kopf ist alles total durcheinander geraten.
Du kommst dir vor wie ein kleines Kind. Bist total aufgedreht und nur noch am grinsen und nervst wahrscheinlich alle deine Freunde total damit. Aber du kannst einfach nicht anders. Manchmal fragst du dich selbst ob du irgendetwas genommen hast. Das kann doch nicht normal sein so gut drauf zu sein. Schon gar nicht bei dir. Deine Mutter zwingt dich mittlerweile schon halb irgendetwas zu essen, weil du einfach keinen wirklichen Hunger mehr hast. Ach ja. Immer diese Leute die nur von Luft und Liebe leben. 


Take That  - You  

Montag, 15. Oktober 2012

Glücksgefühle. ♥

Es ist einfach immer wieder unglaublich, was eine einzige Person in uns auslösen kann. 
Negativ wie positiv. Doch Zurzeit einfach nur mega positiv. Dazu war das jetzt alles so unerwartet für dich. Du kennst diese Person jetzt schon ein halbes Jahr, naja.. "kennst" ..hast sie bis jetzt grad mal ein einziges Mal gesehen und seit dem nichts mehr weiter mit ihr zu tun gehabt. Hier oder da ein Like, bei einem Bild oder Status, aber das war's dann auch wieder. 

In der Zwischenzeit hast du locker 5 Mal deine Freundesliste bei Facebook ausgemistet, alle gelöscht mit denen du nichts zu tun hattest, doch sie hast du nicht einfach gelöscht. Nein, du hast immer darauf gehofft, dass sich da noch irgendwie Kontakt aufbaut, als hättest du gespürt, dass das "Ich-hab-dich-zwar-auf-Facebook-aber-hab-nix-mit-dir-zu-tun" - Verhältnis irgendwann der Vergangenheit angehört. Und siehe da. Das tut es jetzt. Ich würde mal sagen: Alles zu seiner Zeit. Und seit ihr ihr beide schreibt, kommst du nicht mehr aus deinem Dauergrinsen raus, hörst nur noch irgendwelche schnulzigen Lieder und würdest am liebsten die ganze Welt umarmen. Es ist so ungewohnt, so gut drauf zu sein. Du hattest schon vergessen wie schön das eigentlich ist. 
Da ist so ein Gefühl von Geborgenheit, wenn ihr telefoniert. Du kannst es kaum noch abwarten sie wiederzusehen. Ja, du fängst sogar schon an von ihr zu träumen. 
Immer wenn sie dir schreibt, zaubert sie dir ein Lächeln auf die Lippen. Dein Gesicht fängt schon an weh zu tun, weil es so ungewohnt ist, die ganze Zeit lächeln zu müssen. 
Aber es ist schön. Richtig, richtig, richtig schön. 

Wie wunderbar es ist wieder jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen & mit einem Lächeln einzuschlafen. Und alles nur dank dieser einen Person. 




"... glad you took the time to say hello,  hello
no I don't ever wanna let you go, oh no ..." 
*-*


Sonntag, 7. Oktober 2012

"Hello there,...

... the angel from my nightmare ...."

... Weißt du noch? 

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Gibt es nicht für jeden diese eine Person, bei der man schon von Anfang an wusste, dass sie immer etwas total besonderes bleiben wird? Diese Person bei der irgendwie alles perfekt ist, aber da trotzdem immer wieder etwas ist, dass es nicht funktioniert? Diese Person die Tag für Tag durch die Gedanken schwirrt. Man verbindet so viel mit ihr. Fast jedes Lied.

Nun ja. Meine gewisse Person bist du. 
Meine ganze CD Sammlung ist voller Erinnerungen an dich. 
Es ist schon so lang her. Kaum zu fassen, dass es schon 3 Jahre sind.
Aber ich weiß alles noch wie heute.
Wie wir in den Pausen immer oben in der Bibliothek waren. 
Bei Frau M. Irgendwelche Spiele gespielt haben, versucht haben zu lernen, oder einfach nur dumm rumgesessen und geredet haben. 
Immer als ich damals die Treppen hoch lief, hatte ich schon deinen Geruch in der Nase. Habe mich einfach nur total gefreut dich zu sehen. Tag für Tag, 9:25 Uhr und 12:20 Uhr. Frühstücks- und Mittagspause. 
Meine Freundinnen haben sich so darüber beschwert, dass ich gar nicht mehr bei ihnen war. Aber das war mir egal. Hauptsache ich konnte dich sehen. Immer hast du Musik gehört. Und immer war es Green Day. Ich hab dich für verrückt gehalten. Konnte mir nicht vorstellen was an dieser Band so toll sein soll. Und nun stehen 12 CDs von ihnen in meinem Regal. Naja. Dank dir sozusagen. Seit damals sind sie meine Lieblingsband geblieben. 

Weißt du noch, die eine Pause als wir mit E. am Tisch saßen und sie auf einmal fragte,ob wir zusammen seien. Verwirrte & fragende Blicke unsererseits. Und dann ein schüchternes Nicken. 

Es ist faszinierend wie solche Dinge im Gedächtnis bleiben. 

Manchmal wünschte ich mir, ich hätte ein ordentliches Bild von dir oder mit dir zusammen.
Aber nein, ich hab nur dieses total bescheuerte vom letzten Januar. Aber was solls, besser als gar nichts. Und so hab ich dich genauso auf'm Bild wie du bist. Der größte Doofi überhaupt. Aber auch der mir liebste. 

Ich wünsch mir echt, dass du das hier gelesen hast. Und für alle anderen, dass ihr Gedächtnis mal wieder anfängt zu rattern und solche Geschichten rauskramt. Denn es sind einfach die, an denen die schönsten Erinnerungen hängen.