Samstag, 29. September 2012

Happy Birthday.


"Guuteen Moorgeen Geburtstagskind." 
und du denkst dir "Ach komm, leck mich am Arsch, ich will meine Ruhe haben."

So fängt dein Geburtstag schon mal perfekt an.. 

Bis vor einem Monat konntest du gar nicht erwarten, endlich wieder Geburtstag zu haben.. Und auf einmal hast du kein Stück mehr dran gedacht.. Es waren einfach viel zu viele andere Dinge wichtiger.

Na dann. Auf geht's mit der Schauspielerei.
Bitte lächeln, glücklich sein und sich über Geschenke freuen.

Ach ja. Und versuchen nicht zu heulen.
Des geht schon irgendwie..
Doch seltsamer Weise bist du heut extra nah am Wasser gebaut.
Jeder kleine Moment kann dich zum heulen bringen.
Deine Augen brennen, weil du es zurück halten musst.

Die Fassade darf nicht brechen.
Niemand darf merken, dass es dir nicht gut geht.
Du würdest sie alle enttäuschen.
Doch nicht nur sie. Vor allem dich selbst.

Es würde dir beweisen, dass deine Maske anfängt zu bröckeln und du sie nicht weiter tragen kannst.
Dass sie zu klein wurde. Dein wahres Gesicht nicht mehr überdecken kann und du dich so zeigen musst wie du bist. Alles würde erschwert. Wie soll das machbar sein, dass du dich so gibst wie du wirklich bist. Das schwache, kleine, unsichere Mädchen.. Was würden die Leute von dir denken.
Nein, das darf nicht passieren.


Geburtstage sind doch für'n Arsch. 
Jeder will sehen, dass man glücklich ist.. 
Und niemand denkt im geringsten daran, dass es dir eventuell ziemlich beschissen geht.
Niemand interessiert wirklich für dich. 
Hauptsache feiern und für ein paar Stunden den Alltagsstress vergessen. 
Glücklich sein. 
Und somit darauf schließen, dass alle anderen um einen herum es auch sind.

Dienstag, 25. September 2012

...And now I wish I'd stayed...

"Dear God the only thing I ask of you 
Is to hold her when I'm not around
When I'm much too far away
We all need that person who can be true to you
But I left her when I found her
And now I wish I'd stayed
'Cause I'm lonely and I'm tired
I'm missing you again, oh no
Once again"

Dear God - Avenged Sevenfold 









Gehen und gehen lassen.
Was ist das schlimmere für uns? 
Können wir einstecken oder nur austeilen?
Wenn wir das wissen, dann könnte es eventuell möglich sein es herauszufinden. 
Oder auch nicht.


Bist du ein Mensch, der immer anderen eine rein drücken muss? Jemand, der selbst, wenn er in die Schranken gewiesen wurde, nochmal eins drauf setzen muss? Oder kannst du akzeptieren, wenn andere Leute Recht haben und trittst den Rückzug an? 

Hm. Gute Frage, oder? 

Es könnte natürlich auch sein, dass du ein Mix aus beidem bist. In einigen Momenten musst du einfach noch mal etwas drauf packen, aber du merkst, wenn der Punkt kommt, an dem du lieber die Klappe hältst. ...Nur was machen, wenn du beides auf einmal willst? Das geht irgendwie schlecht.

Nun ja. 


Von allein gehen? Den anderen gehen lassen? 
Du hast sie gehen lassen. Diese Person, die dir am wichtigsten in deinem Leben war. Du wolltest kämpfen. Doch dann waren da ihre Reaktionen, die haben dich schwach gemacht, dir den Kampfgeist genommen. Wieso kämpfen, wenn einem eh von vorn herein vermittelt wird, dass man gezwungen ist aufzugeben? 

Du kämpfst jeden Tag genug mit dir selbst, brauchst sehr viel Kraft dafür.
Warum solltest du sie dann sinnlos verschwenden. 
Das wäre der pure Selbstmord.

Also lässt du's bleiben. Nimmst es so hin wie es ist. 

Jetzt wird's stressig. 
Deine Nerven sind am Ende.
Du kannst nicht mehr. 
Und dann noch diese ganzen Probleme. 
Unmöglich.

Manchmal wäre es schön, alles hinzuschmeißen und aufzugeben.
Alles aufzugeben. 

Freitag, 21. September 2012

Destiny.

"It's not the chances we take, it's the choices we take, that determine our destiny."

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Schicksal. 
Du sagtest, du glaubst nicht an Schicksal. Und das war auch immer so.
Bis immer wieder kleinere Dinge passierten, die sich irgendwann zusammen fügen ließen. 
Hier verlierst du das, kurz darauf etwas dazugehöriges. 
Dann passiert dir etwas total seltsames & wenig später bekommst du eine Erklärung darauf. 

Irgendwann bleibt dir quasi nichts anderes mehr übrig als an Schicksal zu glauben, dafür passieren zu viele seltsame Dinge.. 

Hm, was genau ist Schicksal eigentlich? 
auf jeden Fall etwas, das man nur teilweise beeinflussen kann... 
Unser Leben wirft uns immer wieder neue Fragen auf, die es heißt zu beantworten. 
Hier ein Rätsel, da ein Rätsel. 
Hauptsache uns wir nicht langweilig. 
Scheiß egal, wie schlecht es uns dabei geht. 

Danke liebes Schicksal. :)
Ich würde dich gern mal treffen und mit dir einen Kompromiss aushandeln, dass mir ab und zu mal langweilig sein kann, aber es mir dafür vielleicht ein bisschen besser geht. 
Es wäre sehr anerkennenswert, wenn du dich ein mal persönlich bei mir melden würdest, dass wir die Sache mal ordentlich klären können & du eventuell aufhörst mich ständig mit irgendetwas fertig zu machen. 
Ich verzichte gern auf das ein oder andere, Hauptsache du bist ein bisschen netter zu mir. 
- danke. 

Mittwoch, 12. September 2012

Wolke 7.

Mann im Spiegel - Hass oder Liebe. | Er treibt Dich vor sich her und er macht dich müde. | Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein. | 
Du willst nicht machen, was du machst | Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht. | Falscher Stolz, Eitelkeit. | Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit. | Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben. Dein Albtraum auf Wolke 7.

Max Herre feat. Philipp Poisel - Wolke 7   


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Juhu. 

Ich weiß nicht was ich schreiben soll.

Heut ist 'n echt beschissener Tag. Yho.

Kennst du das? Du wachst früh von allein auf, so gegen 7.. schaust raus.. Regenwetter. Drehst dich rum und versuchst weiter zu schlafen.. Du weißt, dass es eh nicht funktioniert.. Es ist dunkel in deinem Zimmer, doch es wird immer heller draußen. Ein weiterer Tag den du irgendwie überstehen musst. Naja gut, stehst du halt auf. Jogginghose, alter Pullover. Raus gehen wirst du heute ja sowieso nicht. Egal wie du rumläufst. 

In deinem Unterbewusstsein ist irgendetwas, das dir von Anfang an sagt, dass der Tag nicht gut wird.
Du bringst wahrscheinlich heute rein gar nichts auf die Reihe. Mal wieder.

Naja gut, auf ins Wohnzimmer, auf die Couch, Fernseher an... 
Da kann nicht viel schief gehn..
... zumindest bis die Post kommt. 
Du gehst zur Tür, nimmst sie persönlich ab. 
Nichts besonderes dabei. 
Außer diese eine Postkarte.. Wie so oft. Dieses kleine Stück Fotopapier, das deinen ganzen Tag ruiniert.
Du bist es satt Post von ihm zu bekommen. 
Er muss doch langsam mal verstehen, dass er keine Antwort bekommt. 
Vor allem muss ihm nach eurer letzten Begegnung klar sein, dass du nichts von ihm wissen magst.

Wann versteht er es nur? 

Montag, 10. September 2012

Emptiness.


Das Gefühl der inneren Leere ist eine Form der chronischen Depression, so als trauere man ständig um den Verlust des eigenen, wahren Selbst. 
John Bradshaw





Kennst du ihn?
Diesen tagelang andauernden Zustand von absoluter Gefühlslosigkeit?
Du lebst in den Tag hinein, ohne jegliches Zeitgefühl. 
Es ist anstrengend.
Sehr anstrengend.

Wesentlich anstrengender als Tage an denen es dir nicht gut geht.
An denen du definitiv keine Lust auf irgendetwas hast. 
Oder diese Tage an denen du am liebsten die ganze Zeit weinen würdest.

Klar sind sie nicht gut, aber immerhin weißt du dann woran du bist. 
Du weißt, dass du traurig bist. Oder einfach nur faul. 
Oder wenn du mal spontan gern deine ganzen Möbel kleinhacken willst. 
Einfach um dich abzureagieren.

Nun ja. 
Gefühlslosigkeit.
Hm. Wie soll ich sagen.
Es ist, als wärst du einfach nur ein Gegenstand. Ein Bett, ein Schrank. 
Irgendetwas ohne Seele.
Irgendetwas, dass sich nicht von allein bewegen kann.
Du fühlst dich leer. Sehr leer. Annähernd wie Vakuum, denkst du. 
Leere.
Du bist nicht mehr du selbst. Du bist ein niemand.
Zumindest so lang du keine spürbaren Gefühlsregungen hast.
Es macht dich fertig. Irgendwie. 

Du scheinst daran zu zerbrechen.

Donnerstag, 6. September 2012

Lying Game.

Lügen. 
Lügen über Lügen.
Überall wo man hinsieht. 


Es scheint mancher Leute Lieblingsbeschäftigung zu sein. Es scheint ihnen Spaß zu machen sich immer wieder neue Dinge auszudenken. Über sich selbst - auch über andere. Der ein oder andere ist quasi ein Profi darin. Unglaublich, dass man im Lügen so gut 
sein kann, dass nie jemand etwas bemerkt. 


Jeder sagt, dass man nicht lügen soll, aber mal ehrlich, wer hält sich denn daran? Hat nicht jeder von uns schon einmal gelogen? Manchmal geht es quasi nicht anders. Was wären wir nur ohne die kleinen aber feinen Notlügen. Jeder benutzt sie.. Entweder um etwas tun zu können, was man normal nicht dürfte. Oder seine Ruhe vor jemandem zu haben. Um keinen Stress zu bekommen oder um einer Freundin zu helfen. Manchmal sind sie schon nützlich. Solang sie nicht übertrieben sind.


Wenn wir so bedenken, dass das ganze Leben einiger Menschen fast komplett aus Lügen aufgebaut ist... Es ist irgendwie faszinierend. Und beweißt wie schlau diese Menschen sein müssen, sonst würde es ja nicht funktionieren. Ihr ganzes Leben ist das reinste Spiel - ein Spiel der Lügen - Lying Game.

Aber nicht nur ihres. Eigentlich sind alle Menschen in ihrem Leben darin verwickelt. Jeder belügt jeden. Ganz egal was daraus folgt. Hauptsache bei einem selbst läuft alles glatt. Beziehungsweise im Land. Unsere lieben Politiker nehmen das mit der Wahrheit ja auch oft nicht so ganz genau. 

Naja, belügt ihr euch mal alle schön weiter gegenseitig. 

Ihr seid so Mainstream. ;)



Ich belüge mich selbst - ein Lying Game der schwersten Art.