Sonntag, 18. November 2012

In Between.


"Let me apologize to begin with
Let me apologize for what I'm about to say
But trying to be someone else was harder than it seemed
But somehow I got caught up in between
Between my pride and my promise
Between my lies and how the truth gets in the way
The things I want to say to you get lost before they come
The only thing that's worse than one is none"
Linkin Park - In Between 

Wer bin ich? Eine gute Frage. 
Viele Leute werden jetzt sagen, dass ich das Mädchen bin, das nichts an sich heran lässt, sich nichts annimmt, Gerüchte oder so. Das starke Mädchen - die, die jedes Problem früher oder später lösen kann. Dass ich das kleine, selbstbewusste, nette, etwas aufgedrehte, freche Mädchen bin. Aber auch das brave Mädchen, das macht was Mama sagt und versucht jeglichen Stress zu umgehen. Die, die jederzeit für ihre Freunde und Freundinnen da ist und ihr Bestes gibt um zu helfen. Die, die selbst bei den größten Rückschlägen nicht aufhört an sich zu glauben und zu kämpfen. 
Das bin ich: 


Wer bin ich? Ich erzähle es euch. 
Ich bin das Mädchen, dass sich jegliche Kritik annimmt - ob berechtigt oder nicht. Das Mädchen, das die Probleme nur lösen kann, weil sie sie selbst hervorruft. Das Mädchen, das daheim bei jeder kleinen Sache anfängt zu weinen, das Mädchen dem sämtliches Selbstbewusstsein fehlt. Ich bin die, die kein Kompliment akzeptieren kann, einfach weil ihr Selbstbild durch jemanden total im Eimer ist. Ich bin das Mädchen, dass seinen Freunden und Freundinnen zuhört und hilft, einerseits weil sie sich dadurch ablenken kann und andererseits, weil sie weiß wie es ist keine Hilfe zu bekommen. Ich bin die, die auf ihre Mama hört, weil sie sie nicht enttäuschen will und den Stress vermeidet, weil sie schon genug davon hatte. 
Das bin ich: 



Und die Differenz zwischen den beiden Seiten wird immer größer. Es wird immer schwerer nach außen hin so zu sein, wie mich alle kennen. Es grenzt langsam an das Unmögliche. Gefangen zwischen den beiden Seiten. Hilflos umher irrend suche ich vergeblich nach einer Lösung. Einer imaginären Lösung. 

Aber was solls. Es wird weiter gehen, es muss weiter gehen. 


Samstag, 3. November 2012

Ekstase.

Lächeln. Einfach nur noch lächeln. Es war nie so leicht für dich. Und jetzt ist es ein dauerhafter Zustand. 
Du bist quasi völlig außer dir, nimmst deine ganze Umwelt viel positiver wahr als vorher und viele Dinge gehen dir leichter von der Hand. Alles ist einfach nur noch schön. Sogar mit dir selbst bist du mal fast ausnahmslos zufrieden, wenn du nicht darüber nachdenkst sogar komplett. Du fühlst dich um einiges wohler in deinem Körper, schaust in den Spiegel und lächelst - etwas, dass du gar nicht von dir kennst. 
Stellst dich auf die Waage, registrierst, dass du nicht abgenommen hast, aber fühlst dich trotzdem 2 Kilogramm leichter als noch vor einer Woche. Deine ach so nervigen Haare gefallen dir auf einmal so wie sie sind. Natürlich bist du nicht die Schlankste, aber hey, Adele auch nicht und sie sieht einfach toll aus. Du hast gelernt dir selbst Komplimente zu machen, mag sich komisch anhören, hilft aber definitiv sein eigenes Wohlbefinden zu steigern (nur weiterzuempfehlen!). Du entdeckst deinen langweiligen Kleiderschrank neu und findest so viele neue Kombinationsmöglichkeiten. Es ist als wärst du im Paradies. Was ist da nur los? Hast du irgendetwas ins Essen gemischt bekommen, dass du dich zwischen Einhörnern und Regenbögen im Schlaraffenland befindest? Du bist ja schließlich in deiner gewohnten Umgebung, hier hat sich rein gar nichts verändert und doch ist es wie in einer anderen Welt. Du bist komplett mit dir im Reinen. Moment mal. Da gibt es etwas auf das es sich zurückführen ließe, dass du dich rundum wohlfühlst. Dieses Mädchen, dass dir das Gefühl gibt von Kopf bis Fuß perfekt zu sein.