Montag, 1. Oktober 2012

Schokoladen-Nebenwirkungen.

... So lieg' ich also mal wieder schlaflos in meinem Bett. Neben mir die Tafel Schokolade - Milka Alpenmilch - die beste Nervennahrung. Durch mein Fenster scheint der Mond. Stell ich mir vor. Doch dieses leicht bläuliche Licht kommt von der Straßenlaterne gegenüber. 

Wie schön wäre es für 1-2 Wochen in die Pampa zu fahren. Dahin, wo es nur so lange Licht gibt, bis die Sonne untergeht. Einfach eine Weile völlig abgetrennt von jeglicher Zivilisation sein. Es wäre eine Wohltat. 
Kein Handy - kein Laptop - einfach nichts. 
Außer vielleicht mein bester Freund noch. Zusammen durch die Natur streifen, neue Plätze entdecken, über Gott und die Welt reden, abschalten, nichts tun, die Stille genießen. Tiere beobachten, vor Spinnen flüchten und Mäuse für Monster halten. Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Libellen und anderes Kleingetier rumschwirren sehen. Auf der Wiese gegenüber stehen Rinder und ihre Glocken läuten den ganzen Tag. Es tut 
einfach gut.

Einfach mal den ganzen Alltag hinter mir lassen. Lachen, weinen sooft ich will. Ich selbst sein, mich nicht einmal verstellen müssen. Ja das wäre schön
.

Abends, in eine Decke gewickelt, am Lagerfeuer sitzen und singen. Die Flammen beobachten. Bemerken, dass mein Begleiter mich beobachtet.Wenn es regnet und kalt wird in die kleine Holzhütte gehen und eingekuschelt am Kamin sitzen. Dem Unwetter und dem rauschenden Gebirgsfluss lauschen. Eine große Tasse Tee trinken. Am nächsten Tag aus der Tür treten und frische Alpenluft einatmen.
 Einfach das Leben genießen. 

Das ganze jedes Jahr wiederholen. Einfach um zu mir selbst zurück zu finden. Ja. Das wär's. 


Und genau diese Vorstellungen lassen mich nicht schlafen. 
Sie sind einfach zu schön um wahr zu sein. 

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