Muss man das jetzt verstehen?
Die ganze Zeit über war man sich so sicher, nichts mehr mit dieser Person zu tun haben zu wollen. Nichts mehr von ihr zu hören, zu sehen, einfach in Ruhe gelassen zu werden.
Denn diese Person ist einfach nur... ja wie ist sie denn? Anstrengend, herablassend, aufdringlich, was auch immer. Das ist gar nicht so leicht zu sagen.
Auf jeden Fall ist man sich sicher, man sei ohne diese Person besser dran, es ginge einem besser.. So gibt man es ihr auch zu verstehen. Und tadaaaa. Man bekommt das was man will - seine Ruhe.
Aber irgendwie... irgendwie merkt man nach einiger Zeit, dass diese Person fehlt. Sie war doch schließlich ein fester Lebensbestandteil.
Aber.. wie soll es weiter gehen?
Einerseits ist da dieser wahnsinnig große Wunsch diese Person wieder in seinem Leben zu haben, sie wieder zu einem Teil des Lebens zu machen. Doch andererseits ist da diese Angst.. Diese Angst, dass alles wieder genauso schlimm wird wie zuvor. Und dann ist da noch das Wissen, dass alles von einem selbst abhängt.
Hm. Fail.
Dienstag, 4. Dezember 2012
Sonntag, 18. November 2012
In Between.
"Let me apologize to begin with
Let me apologize for what I'm about to say
But trying to be someone else was harder than it seemed
But somehow I got caught up in between
Let me apologize for what I'm about to say
But trying to be someone else was harder than it seemed
But somehow I got caught up in between
Between my pride and my promise
Between my lies and how the truth gets in the way
The things I want to say to you get lost before they come
The only thing that's worse than one is none"
Between my lies and how the truth gets in the way
The things I want to say to you get lost before they come
The only thing that's worse than one is none"
Linkin Park - In Between
Wer bin ich? Eine gute Frage.
Viele Leute werden jetzt sagen, dass ich das Mädchen bin, das nichts an sich heran lässt, sich nichts annimmt, Gerüchte oder so. Das starke Mädchen - die, die jedes Problem früher oder später lösen kann. Dass ich das kleine, selbstbewusste, nette, etwas aufgedrehte, freche Mädchen bin. Aber auch das brave Mädchen, das macht was Mama sagt und versucht jeglichen Stress zu umgehen. Die, die jederzeit für ihre Freunde und Freundinnen da ist und ihr Bestes gibt um zu helfen. Die, die selbst bei den größten Rückschlägen nicht aufhört an sich zu glauben und zu kämpfen.
Das bin ich:
Wer bin ich? Ich erzähle es euch.
Ich bin das Mädchen, dass sich jegliche Kritik annimmt - ob berechtigt oder nicht. Das Mädchen, das die Probleme nur lösen kann, weil sie sie selbst hervorruft. Das Mädchen, das daheim bei jeder kleinen Sache anfängt zu weinen, das Mädchen dem sämtliches Selbstbewusstsein fehlt. Ich bin die, die kein Kompliment akzeptieren kann, einfach weil ihr Selbstbild durch jemanden total im Eimer ist. Ich bin das Mädchen, dass seinen Freunden und Freundinnen zuhört und hilft, einerseits weil sie sich dadurch ablenken kann und andererseits, weil sie weiß wie es ist keine Hilfe zu bekommen. Ich bin die, die auf ihre Mama hört, weil sie sie nicht enttäuschen will und den Stress vermeidet, weil sie schon genug davon hatte.
Das bin ich:
Und die Differenz zwischen den beiden Seiten wird immer größer. Es wird immer schwerer nach außen hin so zu sein, wie mich alle kennen. Es grenzt langsam an das Unmögliche. Gefangen zwischen den beiden Seiten. Hilflos umher irrend suche ich vergeblich nach einer Lösung. Einer imaginären Lösung.
Aber was solls. Es wird weiter gehen, es muss weiter gehen.
Samstag, 3. November 2012
Ekstase.
Lächeln. Einfach nur noch lächeln. Es war nie so leicht für dich. Und jetzt ist es ein dauerhafter Zustand.
Du bist quasi völlig außer dir, nimmst deine ganze Umwelt viel positiver wahr als vorher und viele Dinge gehen dir leichter von der Hand. Alles ist einfach nur noch schön. Sogar mit dir selbst bist du mal fast ausnahmslos zufrieden, wenn du nicht darüber nachdenkst sogar komplett. Du fühlst dich um einiges wohler in deinem Körper, schaust in den Spiegel und lächelst - etwas, dass du gar nicht von dir kennst.
Stellst dich auf die Waage, registrierst, dass du nicht abgenommen hast, aber fühlst dich trotzdem 2 Kilogramm leichter als noch vor einer Woche. Deine ach so nervigen Haare gefallen dir auf einmal so wie sie sind. Natürlich bist du nicht die Schlankste, aber hey, Adele auch nicht und sie sieht einfach toll aus. Du hast gelernt dir selbst Komplimente zu machen, mag sich komisch anhören, hilft aber definitiv sein eigenes Wohlbefinden zu steigern (nur weiterzuempfehlen!). Du entdeckst deinen langweiligen Kleiderschrank neu und findest so viele neue Kombinationsmöglichkeiten. Es ist als wärst du im Paradies. Was ist da nur los? Hast du irgendetwas ins Essen gemischt bekommen, dass du dich zwischen Einhörnern und Regenbögen im Schlaraffenland befindest? Du bist ja schließlich in deiner gewohnten Umgebung, hier hat sich rein gar nichts verändert und doch ist es wie in einer anderen Welt. Du bist komplett mit dir im Reinen. Moment mal. Da gibt es etwas auf das es sich zurückführen ließe, dass du dich rundum wohlfühlst. Dieses Mädchen, dass dir das Gefühl gibt von Kopf bis Fuß perfekt zu sein. ♥
Du bist quasi völlig außer dir, nimmst deine ganze Umwelt viel positiver wahr als vorher und viele Dinge gehen dir leichter von der Hand. Alles ist einfach nur noch schön. Sogar mit dir selbst bist du mal fast ausnahmslos zufrieden, wenn du nicht darüber nachdenkst sogar komplett. Du fühlst dich um einiges wohler in deinem Körper, schaust in den Spiegel und lächelst - etwas, dass du gar nicht von dir kennst.
Stellst dich auf die Waage, registrierst, dass du nicht abgenommen hast, aber fühlst dich trotzdem 2 Kilogramm leichter als noch vor einer Woche. Deine ach so nervigen Haare gefallen dir auf einmal so wie sie sind. Natürlich bist du nicht die Schlankste, aber hey, Adele auch nicht und sie sieht einfach toll aus. Du hast gelernt dir selbst Komplimente zu machen, mag sich komisch anhören, hilft aber definitiv sein eigenes Wohlbefinden zu steigern (nur weiterzuempfehlen!). Du entdeckst deinen langweiligen Kleiderschrank neu und findest so viele neue Kombinationsmöglichkeiten. Es ist als wärst du im Paradies. Was ist da nur los? Hast du irgendetwas ins Essen gemischt bekommen, dass du dich zwischen Einhörnern und Regenbögen im Schlaraffenland befindest? Du bist ja schließlich in deiner gewohnten Umgebung, hier hat sich rein gar nichts verändert und doch ist es wie in einer anderen Welt. Du bist komplett mit dir im Reinen. Moment mal. Da gibt es etwas auf das es sich zurückführen ließe, dass du dich rundum wohlfühlst. Dieses Mädchen, dass dir das Gefühl gibt von Kopf bis Fuß perfekt zu sein. ♥
Dienstag, 23. Oktober 2012
Wenn ein Mädchen verliebt ist ...
...sieht man es in ihren Blicken,
...an ihrem Lächeln.
...ist es kopflos, verwirrt,
...tollpatschig.
... redet es totalen Schwachsinn.
... ist es einfach zu nichts zu gebrauchen!
_______________________________________________________
Gedankenchaos.
Ahhh. Was passiert hier nur? Das bist du ja sowas von gar nicht gewohnt.
Da ist einfach die ganze Zeit dieses Gefühl von whaaaa (tolle Beschreibung, ich weiß).
Dieses Dauergrinsen, einfach weil du nicht fassen kannst, dass das grad wirklich deine Realität ist.
Dafür kommt es dir einfach zuuuu unwirklich vor.
Da sind auf einmal so viele Dinge, mit denen du nie klar gekommen bist, die dir plötzlich total simpel erscheinen. Alle Probleme sind wie weggeblasen, in deinem Kopf ist alles total durcheinander geraten.
Du kommst dir vor wie ein kleines Kind. Bist total aufgedreht und nur noch am grinsen und nervst wahrscheinlich alle deine Freunde total damit. Aber du kannst einfach nicht anders. Manchmal fragst du dich selbst ob du irgendetwas genommen hast. Das kann doch nicht normal sein so gut drauf zu sein. Schon gar nicht bei dir. Deine Mutter zwingt dich mittlerweile schon halb irgendetwas zu essen, weil du einfach keinen wirklichen Hunger mehr hast. Ach ja. Immer diese Leute die nur von Luft und Liebe leben.
Take That - You ♥
Montag, 15. Oktober 2012
Glücksgefühle. ♥
Es ist einfach immer wieder unglaublich, was eine einzige Person in uns auslösen kann.
Negativ wie positiv. Doch Zurzeit einfach nur mega positiv. Dazu war das jetzt alles so unerwartet für dich. Du kennst diese Person jetzt schon ein halbes Jahr, naja.. "kennst" ..hast sie bis jetzt grad mal ein einziges Mal gesehen und seit dem nichts mehr weiter mit ihr zu tun gehabt. Hier oder da ein Like, bei einem Bild oder Status, aber das war's dann auch wieder.
In der Zwischenzeit hast du locker 5 Mal deine Freundesliste bei Facebook ausgemistet, alle gelöscht mit denen du nichts zu tun hattest, doch sie hast du nicht einfach gelöscht. Nein, du hast immer darauf gehofft, dass sich da noch irgendwie Kontakt aufbaut, als hättest du gespürt, dass das "Ich-hab-dich-zwar-auf-Facebook-aber-hab-nix-mit-dir-zu-tun" - Verhältnis irgendwann der Vergangenheit angehört. Und siehe da. Das tut es jetzt. Ich würde mal sagen: Alles zu seiner Zeit. Und seit ihr ihr beide schreibt, kommst du nicht mehr aus deinem Dauergrinsen raus, hörst nur noch irgendwelche schnulzigen Lieder und würdest am liebsten die ganze Welt umarmen. Es ist so ungewohnt, so gut drauf zu sein. Du hattest schon vergessen wie schön das eigentlich ist.
Da ist so ein Gefühl von Geborgenheit, wenn ihr telefoniert. Du kannst es kaum noch abwarten sie wiederzusehen. Ja, du fängst sogar schon an von ihr zu träumen.
Immer wenn sie dir schreibt, zaubert sie dir ein Lächeln auf die Lippen. Dein Gesicht fängt schon an weh zu tun, weil es so ungewohnt ist, die ganze Zeit lächeln zu müssen.
Aber es ist schön. Richtig, richtig, richtig schön.
Wie wunderbar es ist wieder jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen & mit einem Lächeln einzuschlafen. Und alles nur dank dieser einen Person. ♥
"... glad you took the time to say hello, hello
no I don't ever wanna let you go, oh no ..."
*-*
Sonntag, 7. Oktober 2012
"Hello there,...
... the angel from my nightmare ...."
... Weißt du noch?
______________________________________________________________
Gibt es nicht für jeden diese eine Person, bei der man schon von Anfang an wusste, dass sie immer etwas total besonderes bleiben wird? Diese Person bei der irgendwie alles perfekt ist, aber da trotzdem immer wieder etwas ist, dass es nicht funktioniert? Diese Person die Tag für Tag durch die Gedanken schwirrt. Man verbindet so viel mit ihr. Fast jedes Lied.
Nun ja. Meine gewisse Person bist du.
Meine ganze CD Sammlung ist voller Erinnerungen an dich.
Es ist schon so lang her. Kaum zu fassen, dass es schon 3 Jahre sind.
Aber ich weiß alles noch wie heute.
Wie wir in den Pausen immer oben in der Bibliothek waren.
Bei Frau M. Irgendwelche Spiele gespielt haben, versucht haben zu lernen, oder einfach nur dumm rumgesessen und geredet haben.
Immer als ich damals die Treppen hoch lief, hatte ich schon deinen Geruch in der Nase. Habe mich einfach nur total gefreut dich zu sehen. Tag für Tag, 9:25 Uhr und 12:20 Uhr. Frühstücks- und Mittagspause.
Meine Freundinnen haben sich so darüber beschwert, dass ich gar nicht mehr bei ihnen war. Aber das war mir egal. Hauptsache ich konnte dich sehen. Immer hast du Musik gehört. Und immer war es Green Day. Ich hab dich für verrückt gehalten. Konnte mir nicht vorstellen was an dieser Band so toll sein soll. Und nun stehen 12 CDs von ihnen in meinem Regal. Naja. Dank dir sozusagen. Seit damals sind sie meine Lieblingsband geblieben.
Weißt du noch, die eine Pause als wir mit E. am Tisch saßen und sie auf einmal fragte,ob wir zusammen seien. Verwirrte & fragende Blicke unsererseits. Und dann ein schüchternes Nicken.
Es ist faszinierend wie solche Dinge im Gedächtnis bleiben.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte ein ordentliches Bild von dir oder mit dir zusammen.
Aber nein, ich hab nur dieses total bescheuerte vom letzten Januar. Aber was solls, besser als gar nichts. Und so hab ich dich genauso auf'm Bild wie du bist. Der größte Doofi überhaupt. Aber auch der mir liebste.
Aber nein, ich hab nur dieses total bescheuerte vom letzten Januar. Aber was solls, besser als gar nichts. Und so hab ich dich genauso auf'm Bild wie du bist. Der größte Doofi überhaupt. Aber auch der mir liebste.
Ich wünsch mir echt, dass du das hier gelesen hast. Und für alle anderen, dass ihr Gedächtnis mal wieder anfängt zu rattern und solche Geschichten rauskramt. Denn es sind einfach die, an denen die schönsten Erinnerungen hängen. ♥
Montag, 1. Oktober 2012
Schokoladen-Nebenwirkungen.
... So lieg' ich also mal wieder schlaflos in meinem Bett. Neben mir die Tafel Schokolade - Milka Alpenmilch - die beste Nervennahrung. Durch mein Fenster scheint der Mond. Stell ich mir vor. Doch dieses leicht bläuliche Licht kommt von der Straßenlaterne gegenüber.
Und genau diese Vorstellungen lassen mich nicht schlafen.
Sie sind einfach zu schön um wahr zu sein.
Wie schön wäre es für 1-2 Wochen in die Pampa zu fahren. Dahin, wo es nur so lange Licht gibt, bis die Sonne untergeht. Einfach eine Weile völlig abgetrennt von jeglicher Zivilisation sein. Es wäre eine Wohltat.
Kein Handy - kein Laptop - einfach nichts.
Außer vielleicht mein bester Freund noch. Zusammen durch die Natur streifen, neue Plätze entdecken, über Gott und die Welt reden, abschalten, nichts tun, die Stille genießen. Tiere beobachten, vor Spinnen flüchten und Mäuse für Monster halten. Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Libellen und anderes Kleingetier rumschwirren sehen. Auf der Wiese gegenüber stehen Rinder und ihre Glocken läuten den ganzen Tag. Es tut
einfach gut.
Einfach mal den ganzen Alltag hinter mir lassen. Lachen, weinen sooft ich will. Ich selbst sein, mich nicht einmal verstellen müssen. Ja das wäre schön
.
Abends, in eine Decke gewickelt, am Lagerfeuer sitzen und singen. Die Flammen beobachten. Bemerken, dass mein Begleiter mich beobachtet.Wenn es regnet und kalt wird in die kleine Holzhütte gehen und eingekuschelt am Kamin sitzen. Dem Unwetter und dem rauschenden Gebirgsfluss lauschen. Eine große Tasse Tee trinken. Am nächsten Tag aus der Tür treten und frische Alpenluft einatmen.
Einfach das Leben genießen.
Das ganze jedes Jahr wiederholen. Einfach um zu mir selbst zurück zu finden. Ja. Das wär's.
Und genau diese Vorstellungen lassen mich nicht schlafen.
Sie sind einfach zu schön um wahr zu sein.
Samstag, 29. September 2012
Happy Birthday.
"Guuteen Moorgeen Geburtstagskind."
und du denkst dir "Ach komm, leck mich am Arsch, ich will meine Ruhe haben."
So fängt dein Geburtstag schon mal perfekt an..
Bis vor einem Monat konntest du gar nicht erwarten, endlich wieder Geburtstag zu haben.. Und auf einmal hast du kein Stück mehr dran gedacht.. Es waren einfach viel zu viele andere Dinge wichtiger.
Na dann. Auf geht's mit der Schauspielerei.
Bitte lächeln, glücklich sein und sich über Geschenke freuen.
Ach ja. Und versuchen nicht zu heulen.
Des geht schon irgendwie..
Doch seltsamer Weise bist du heut extra nah am Wasser gebaut.
Jeder kleine Moment kann dich zum heulen bringen.
Deine Augen brennen, weil du es zurück halten musst.
Die Fassade darf nicht brechen.
Niemand darf merken, dass es dir nicht gut geht.
Du würdest sie alle enttäuschen.
Doch nicht nur sie. Vor allem dich selbst.
Es würde dir beweisen, dass deine Maske anfängt zu bröckeln und du sie nicht weiter tragen kannst.
Dass sie zu klein wurde. Dein wahres Gesicht nicht mehr überdecken kann und du dich so zeigen musst wie du bist. Alles würde erschwert. Wie soll das machbar sein, dass du dich so gibst wie du wirklich bist. Das schwache, kleine, unsichere Mädchen.. Was würden die Leute von dir denken.
Nein, das darf nicht passieren.
Geburtstage sind doch für'n Arsch.
Jeder will sehen, dass man glücklich ist..
Und niemand denkt im geringsten daran, dass es dir eventuell ziemlich beschissen geht.
Niemand interessiert wirklich für dich.
Hauptsache feiern und für ein paar Stunden den Alltagsstress vergessen.
Glücklich sein.
Und somit darauf schließen, dass alle anderen um einen herum es auch sind.
Dienstag, 25. September 2012
...And now I wish I'd stayed...
"Dear God the only thing I ask of you
Is to hold her when I'm not around
When I'm much too far away
We all need that person who can be true to you
But I left her when I found her
And now I wish I'd stayed
'Cause I'm lonely and I'm tired
I'm missing you again, oh no
Once again"
Dear God - Avenged Sevenfold ♥
Gehen und gehen lassen.
Was ist das schlimmere für uns?
Können wir einstecken oder nur austeilen?
Wenn wir das wissen, dann könnte es eventuell möglich sein es herauszufinden.
Oder auch nicht.
Bist du ein Mensch, der immer anderen eine rein drücken muss? Jemand, der selbst, wenn er in die Schranken gewiesen wurde, nochmal eins drauf setzen muss? Oder kannst du akzeptieren, wenn andere Leute Recht haben und trittst den Rückzug an?
Hm. Gute Frage, oder?
Es könnte natürlich auch sein, dass du ein Mix aus beidem bist. In einigen Momenten musst du einfach noch mal etwas drauf packen, aber du merkst, wenn der Punkt kommt, an dem du lieber die Klappe hältst. ...Nur was machen, wenn du beides auf einmal willst? Das geht irgendwie schlecht.
Nun ja.
Von allein gehen? Den anderen gehen lassen?
Du hast sie gehen lassen. Diese Person, die dir am wichtigsten in deinem Leben war. Du wolltest kämpfen. Doch dann waren da ihre Reaktionen, die haben dich schwach gemacht, dir den Kampfgeist genommen. Wieso kämpfen, wenn einem eh von vorn herein vermittelt wird, dass man gezwungen ist aufzugeben?
Du kämpfst jeden Tag genug mit dir selbst, brauchst sehr viel Kraft dafür.
Warum solltest du sie dann sinnlos verschwenden.
Das wäre der pure Selbstmord.
Also lässt du's bleiben. Nimmst es so hin wie es ist.
Jetzt wird's stressig.
Deine Nerven sind am Ende.
Du kannst nicht mehr.
Und dann noch diese ganzen Probleme.
Unmöglich.
Manchmal wäre es schön, alles hinzuschmeißen und aufzugeben.
Alles aufzugeben.
Freitag, 21. September 2012
Destiny.
"It's not the chances we take, it's the choices we take, that determine our destiny."
***********************************
Schicksal.
Du sagtest, du glaubst nicht an Schicksal. Und das war auch immer so.
Bis immer wieder kleinere Dinge passierten, die sich irgendwann zusammen fügen ließen.
Bis immer wieder kleinere Dinge passierten, die sich irgendwann zusammen fügen ließen.
Hier verlierst du das, kurz darauf etwas dazugehöriges.
Dann passiert dir etwas total seltsames & wenig später bekommst du eine Erklärung darauf.
Irgendwann bleibt dir quasi nichts anderes mehr übrig als an Schicksal zu glauben, dafür passieren zu viele seltsame Dinge..
Hm, was genau ist Schicksal eigentlich?
auf jeden Fall etwas, das man nur teilweise beeinflussen kann...
Unser Leben wirft uns immer wieder neue Fragen auf, die es heißt zu beantworten.
Hier ein Rätsel, da ein Rätsel.
Hauptsache uns wir nicht langweilig.
Scheiß egal, wie schlecht es uns dabei geht.
Danke liebes Schicksal. :)
Ich würde dich gern mal treffen und mit dir einen Kompromiss aushandeln, dass mir ab und zu mal langweilig sein kann, aber es mir dafür vielleicht ein bisschen besser geht.
Ich würde dich gern mal treffen und mit dir einen Kompromiss aushandeln, dass mir ab und zu mal langweilig sein kann, aber es mir dafür vielleicht ein bisschen besser geht.
Es wäre sehr anerkennenswert, wenn du dich ein mal persönlich bei mir melden würdest, dass wir die Sache mal ordentlich klären können & du eventuell aufhörst mich ständig mit irgendetwas fertig zu machen.
Ich verzichte gern auf das ein oder andere, Hauptsache du bist ein bisschen netter zu mir.
- danke. ♥
Mittwoch, 12. September 2012
Wolke 7.
Mann im Spiegel - Hass oder Liebe. | Er treibt Dich vor sich her und er macht dich müde. | Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein. |
Du willst nicht machen, was du machst | Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht. | Falscher Stolz, Eitelkeit. | Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit. | Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben. | Dein Albtraum auf Wolke 7.
Du willst nicht machen, was du machst | Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht. | Falscher Stolz, Eitelkeit. | Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit. | Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben. | Dein Albtraum auf Wolke 7.
Max Herre feat. Philipp Poisel - Wolke 7 ♥
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Juhu.
Ich weiß nicht was ich schreiben soll.
Heut ist 'n echt beschissener Tag. Yho.
Kennst du das? Du wachst früh von allein auf, so gegen 7.. schaust raus.. Regenwetter. Drehst dich rum und versuchst weiter zu schlafen.. Du weißt, dass es eh nicht funktioniert.. Es ist dunkel in deinem Zimmer, doch es wird immer heller draußen. Ein weiterer Tag den du irgendwie überstehen musst. Naja gut, stehst du halt auf. Jogginghose, alter Pullover. Raus gehen wirst du heute ja sowieso nicht. Egal wie du rumläufst.
In deinem Unterbewusstsein ist irgendetwas, das dir von Anfang an sagt, dass der Tag nicht gut wird.
Du bringst wahrscheinlich heute rein gar nichts auf die Reihe. Mal wieder.
Naja gut, auf ins Wohnzimmer, auf die Couch, Fernseher an...
Da kann nicht viel schief gehn..
... zumindest bis die Post kommt.
Du gehst zur Tür, nimmst sie persönlich ab.
Nichts besonderes dabei.
Außer diese eine Postkarte.. Wie so oft. Dieses kleine Stück Fotopapier, das deinen ganzen Tag ruiniert.
Du bist es satt Post von ihm zu bekommen.
Er muss doch langsam mal verstehen, dass er keine Antwort bekommt.
Vor allem muss ihm nach eurer letzten Begegnung klar sein, dass du nichts von ihm wissen magst.
Wann versteht er es nur?
Montag, 10. September 2012
Emptiness.
Das Gefühl der inneren Leere ist eine Form der chronischen Depression, so als trauere man ständig um den Verlust des eigenen, wahren Selbst.
John Bradshaw
Kennst du ihn?
Diesen tagelang andauernden Zustand von absoluter Gefühlslosigkeit?
Du lebst in den Tag hinein, ohne jegliches Zeitgefühl.
Es ist anstrengend.
Sehr anstrengend.
Wesentlich anstrengender als Tage an denen es dir nicht gut geht.
An denen du definitiv keine Lust auf irgendetwas hast.
Oder diese Tage an denen du am liebsten die ganze Zeit weinen würdest.
Klar sind sie nicht gut, aber immerhin weißt du dann woran du bist.
Du weißt, dass du traurig bist. Oder einfach nur faul.
Oder wenn du mal spontan gern deine ganzen Möbel kleinhacken willst.
Einfach um dich abzureagieren.
Nun ja.
Gefühlslosigkeit.
Hm. Wie soll ich sagen.
Es ist, als wärst du einfach nur ein Gegenstand. Ein Bett, ein Schrank.
Irgendetwas ohne Seele.
Irgendetwas, dass sich nicht von allein bewegen kann.
Du fühlst dich leer. Sehr leer. Annähernd wie Vakuum, denkst du.
Leere.
Du bist nicht mehr du selbst. Du bist ein niemand.
Zumindest so lang du keine spürbaren Gefühlsregungen hast.
Es macht dich fertig. Irgendwie.
Du scheinst daran zu zerbrechen.
Donnerstag, 6. September 2012
Lying Game.
Lügen.
Lügen über Lügen.
Überall wo man hinsieht.
Es scheint mancher Leute Lieblingsbeschäftigung zu sein. Es scheint ihnen Spaß zu machen sich immer wieder neue Dinge auszudenken. Über sich selbst - auch über andere. Der ein oder andere ist quasi ein Profi darin. Unglaublich, dass man im Lügen so gut
sein kann, dass nie jemand etwas bemerkt.
Lügen über Lügen.
Überall wo man hinsieht.
Es scheint mancher Leute Lieblingsbeschäftigung zu sein. Es scheint ihnen Spaß zu machen sich immer wieder neue Dinge auszudenken. Über sich selbst - auch über andere. Der ein oder andere ist quasi ein Profi darin. Unglaublich, dass man im Lügen so gut
sein kann, dass nie jemand etwas bemerkt.
Jeder sagt, dass man nicht lügen soll, aber mal ehrlich, wer hält sich denn daran? Hat nicht jeder von uns schon einmal gelogen? Manchmal geht es quasi nicht anders. Was wären wir nur ohne die kleinen aber feinen Notlügen. Jeder benutzt sie.. Entweder um etwas tun zu können, was man normal nicht dürfte. Oder seine Ruhe vor jemandem zu haben. Um keinen Stress zu bekommen oder um einer Freundin zu helfen. Manchmal sind sie schon nützlich. Solang sie nicht übertrieben sind.
Wenn wir so bedenken, dass das ganze Leben einiger Menschen fast komplett aus Lügen aufgebaut ist... Es ist irgendwie faszinierend. Und beweißt wie schlau diese Menschen sein müssen, sonst würde es ja nicht funktionieren. Ihr ganzes Leben ist das reinste Spiel - ein Spiel der Lügen - Lying Game.
Aber nicht nur ihres. Eigentlich sind alle Menschen in ihrem Leben darin verwickelt. Jeder belügt jeden. Ganz egal was daraus folgt. Hauptsache bei einem selbst läuft alles glatt. Beziehungsweise im Land. Unsere lieben Politiker nehmen das mit der Wahrheit ja auch oft nicht so ganz genau.
Naja, belügt ihr euch mal alle schön weiter gegenseitig.
Ihr seid so Mainstream. ;)
Ich belüge mich selbst - ein Lying Game der schwersten Art.
Donnerstag, 30. August 2012
Sehnsucht.
die Sehnsucht
Wortart: Substantiv, feminin . Worttrennung: Sehn | sucht . Betonung: Sehnsucht
Bedeutung:
inniges, schmerzliches Verlangen nach jemandem bzw. etwas
************************************************
Sehnsucht.
Was genau ist Sehnsucht?
Bei manchen Dingen hilft uns der Duden dann wohl doch nicht großartig weiter.
.... Sehnsucht ....
Ist es ...
... abends allein im Bett zu liegen und die Person neben sich zu spüren?
... jeden schönen Moment mit dieser Person vor Augen zu haben?
... egal wo man hinsieht in die Augen dieser Person zu schauen?
... die ganze Zeit den Klang der Stimme in den Ohren zu haben?
... Jede Berührung dieser Person noch einmal zu spüren?
... allein vor dem Spiegel zu stehen und diese Person neben sich zu sehen?
... jeden einzelnen Gedanken an diese Person zu richten oder mit ihr zu verbinden?
...Wer weiß schon genau was Sehnsucht ist...
Freitag, 24. August 2012
Memorable.
Vergessen. Einfach alles vergessen. Nicht mehr daran denken müssen. Die Gedanken endgültig von diesem Thema abwenden. Alles von sich abschütteln. Gedankenlos sein. Platz schaffen. Neue Dinge für sich entdecken. Kompletter Neustart. Ein neues Leben beginnen.
Träume.
Es sind und bleiben Träume.
Wie so oft sitzt du auf deinem Bett und starrst die Wand an. Du hoffst eine Lösung zu finden. Eine Lösung alle schlechten Erinnerungen von dir abzuschütteln. Es sind so viele. Dein halbes Leben läuft in deinem Kopf rauf und runter. Wie ein Film der auf Endlosschleife läuft. Du kannst es nicht abstellen. Das wäre ja zu schön. So schön, dass du nur davon träumen kannst. Was du auch fast jede Nacht tust. Aber wie heißt es so schön....
Es sind so ziemlich die schönsten Träume die du hast. Du wünschst dir schon so lange endlich neu anfangen zu können. Du dachtest mit dem Umzug wird das alles auch wahr werden. Aber nix. Nada. Ganz im Gegenteil. Die Erinnerungen stürzen immer mehr auf dich ein. Vergangene Momente. Du stellst fest, dass die Gedanken an sie schlimmer sind, als die Tage an denen dir genau diese Momente widerfahren sind. Damals hast du es ignoriert und verdrängt. Aber dein Unterbewusstsein hat jede Sekunde genauestens abgespeichert. Und jetzt durchlebst du alles noch einmal. Naja. Eigentlich mehrmals. Aber du kannst es ja nicht ändern. Also gehst du schlafen. Dann kannst du wenigstens davon träumen.
Träume.
Es sind und bleiben Träume.
Wie so oft sitzt du auf deinem Bett und starrst die Wand an. Du hoffst eine Lösung zu finden. Eine Lösung alle schlechten Erinnerungen von dir abzuschütteln. Es sind so viele. Dein halbes Leben läuft in deinem Kopf rauf und runter. Wie ein Film der auf Endlosschleife läuft. Du kannst es nicht abstellen. Das wäre ja zu schön. So schön, dass du nur davon träumen kannst. Was du auch fast jede Nacht tust. Aber wie heißt es so schön....
Träume bleiben Schäume.
Es sind so ziemlich die schönsten Träume die du hast. Du wünschst dir schon so lange endlich neu anfangen zu können. Du dachtest mit dem Umzug wird das alles auch wahr werden. Aber nix. Nada. Ganz im Gegenteil. Die Erinnerungen stürzen immer mehr auf dich ein. Vergangene Momente. Du stellst fest, dass die Gedanken an sie schlimmer sind, als die Tage an denen dir genau diese Momente widerfahren sind. Damals hast du es ignoriert und verdrängt. Aber dein Unterbewusstsein hat jede Sekunde genauestens abgespeichert. Und jetzt durchlebst du alles noch einmal. Naja. Eigentlich mehrmals. Aber du kannst es ja nicht ändern. Also gehst du schlafen. Dann kannst du wenigstens davon träumen.
Dienstag, 31. Juli 2012
Schöne Ferien.
Du sitzt in deinem Bett. Deine Nachttischlampe ist an. Du starrst auf die gegenüberliegende Wand. Neben dir liegt dein iPod. Du hörst Musik. Comatose von Skillet. In Dauerschleife. So laut, dass deine Ohren weh tun. Du hast in letzter Zeit eh andauernd Kopfschmerzen. Nichts hilft dagegen - wirklich nichts. Also kannst du lauter Musik hören als sonst. Die Kopfschmerzen kommen eh nicht davon.
Du hattest heute den letzten Tag Schule. Endlich sind Ferien. Einerseits gut - andererseits alles andere als das. Du hast erstmal Auszeit vom ganzen Schulstress. Entspannung. Zeit für dich. Und genau das ist das Problem. Die viele Zeit die du für dich allein hast. Zu viel Zeit zum nachdenken. Du weißt jetzt schon, dass es keine schönen 6 Wochen werden.
Zeit über Zeit.
Ruhe über Ruhe.
Gedanken über Gedanken.
Du wirst dich immer mehr zurückziehen.
Niemanden mehr an dich heran lassen.
Du willst nicht, dass es so kommt. Aber du spürst es. Du wirst es nicht ändern können.
Es wird dich zerstören. Ob es jemand merkt ist fraglich.
Wahrscheinlich eher nicht.
Die meisten haben in den Ferien ja selbst genug zu tun.
Naja. So kann dich wenigstens niemand nerven und fragen was mit dir los ist.
Erklären kannst du es eh nicht.
Also von daher.
Niemand wird sich je vorstellen können was in dir vorgeht.
Auf eine schöne Ferienzeit. Yho. (Y)
Samstag, 28. Juli 2012
Festhalten ? Loslassen ?
Schwere Entscheidung.
Wieso etwas festhalten was einem nur weh tut?
Wieso etwas festhalten was einem nur weh tut?
Wieso etwas los lassen was man sich schon immer gewünscht hat?
Wie soll man etwas derartiges festhalten, wenn man zu schwach dafür ist?
Allerdings ist der Wille immer noch zu stark um los zulassen.
"Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück gehört es immer dir."
Jaja. Die Liebe.
Immer diese Liebe.
Irgendwie.. geht es nicht ohne sie.
Aber mit ihr wird alles zum reinsten Chaos.
Die Gefühle. Die Gedanken.
Du weißt nicht mehr weiter.
Du kannst nicht loslassen. Du willst festhalten.
Auch wenn es deine letzten Kräfte fordert.
Es wird schon irgendwie gehen. Du musst das schaffen.
Naja, eigentlich musst du gar nichts.
- Aber du willst.
Irgendwo kommt immer wieder ein winziger Funke Hoffnung her.
Sie lässt dich festhalten.
Es ist irgendetwas, dass dir signalisiert, dass du nicht loslassen darfst.
Okay. Du gibst dein Bestes.
Hoffentlich bringt es dir was.
Freitag, 27. Juli 2012
Love Love.
Du liegst auf einer Wiese.
Nicht weit weg von daheim.
Aber weit genug, um sich nicht gestört zu fühlen.
Du hörst Musik.
Gerade eben Breakaway von Kelly Clarkson.
Eigentlich hörst du solche Musik nicht.
Aber das Lied beschreibt alles so perfekt.
Deswegen liebst du es.
**************************************************
Zeit zum nachdenken.
Über dies. Und das.
Doch letzten Endes landen deine Gedanken immer wieder beim gleichen Thema.
Du kannst es nicht ändern.
Wie auch.
Du versuchst an etwas anderes zu denken.
Aber irgendwie klappt das nicht so recht.
Du geniest es allein zu sein.
Deine Ruhe zu haben.
Aber irgendwie fehlt etwas.
Jemand.
Donnerstag, 26. Juli 2012
Blablabla.
"Gib jedem eine 2. Chance. Irgendwann brauchst du sie selbst."
______
Hm. Du hattest deine 2. Chance schon von mir bekommen. Jetzt bin ich an der Reihe.
Jetzt brauch ich meine.
Jeder macht irgendwann mal Mist in seinem Leben.
Das ist menschlich.
Also darf es auch mir einmal passieren etwas zu machen, was total daneben ist.
Zu gern würde ich alles rückgängig machen. Zu gern.
Aber geht irgendwie schlecht.
Leider.
Verdammt. Ich bin echt zu dumm.
Hat jemand 'ne Zeitmaschine für mich?
Montag, 23. Juli 2012
Nix geht über Probleme anderer.
... Und geduldig hört sie sich die Probleme ihrer Freundinnen an.
Sie liebt es für andere Leute da zu sein.
Ihnen zuzuhören und zu helfen.
Jedes Mal, wenn sie es schafft, ist sie glücklich.
Zumindest kurzfristig.
Bis ihre eigenen Probleme sich wieder bemerkbar machen.
Sie ist froh über jede Hilfe die sie anderen sein kann.
Somit lenkt sie sich ab.
Muss sich nicht mit sich selbst befassen.
Es tut gut anderen zu helfen.
Wenn sie schon damit leben muss, sich selbst nicht helfen zu können.
Andere könnten es vielleicht.
Nur muss sie dafür ausführlichst über ihre Probleme berichten.
Und genau das kann sie nicht.
Sie hat sich ein paar Freunden anvertraut.
Die meinen sie verstehen zu können.
Doch schlussendlich können sie es nicht.
Sie wissen ja nur die Hälfte.
Mehr muss auch nicht sein.
Es reicht wenn sie selbst mit all dem belastet ist.
Das will sie keinem anderen antun.
Zudem wird sie mit allem konfrontiert, wenn sie es jemandem erzählt.
Es wäre zu schmerzhaft.
Sie würde es nicht aushalten.
Die würde alles noch einmal durchleben.
Zu viel für sie.
Samstag, 21. Juli 2012
-
"Reich ist man, wenn man etwas hat, das mehr wert ist als materielle Dinge."
I. Bachmann
... Denn materielle Dinge machen nicht glücklich. Nicht, wenn man innerlich fast komplett zerstört ist.
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An sich war es ein Tag den sich jedes Mädchen wünscht.
Ausschlafen. In Ruhe fertig machen und frühstücken.
Und dann ganz spontan mit den Eltern shoppen gehen.
Jedes Mädchen wäre voller Elan und Vorfreude zum Auto gerannt.
Doch du hast von Anfang an nicht recht Lust.
Du bekommst alles was du haben möchtest.
Paradiesisch.
Doch trotz allem geht in dir alles drunter und drüber.
Eigentlich willst du lieber nach Hause.
Deine Ruhe haben.
Du kannst die ganzen glücklichen Menschen um dich herum einfach nicht mehr ertragen.
Es wird einfach alles zu viel für dich.
Du schaltest ab.
Deine Umwelt verschwimmt.
Plötzlich will deine Mutter von dir, dass du dich umdrehst.
Dich schauen ein paar Mädchen an.
Du brauchst eine Weile um zu realisieren wer sie sind.
Aber als du dich gefangen hast bist du überglücklich.
Wenigstens ein Lichtblick für den Tag.
Auch wenn es nur ein Lächeln war.
Der Beweis, dass noch so viele materielle Dinge einen nicht so glücklich machen können, wie ein Lächeln einer bestimmten Person. ♥
Freitag, 20. Juli 2012
just a dream.
...Du bist auf dem Weg zum Klassenzimmer.
Mindestens 3 Glastüren musst du durchqueren.
Das Glas spiegelt. Du siehst dich.
Du musterst dich. Stellst fest, dass du dich zu fett findest.
Erinnerungen kommen hoch. Die Jahre in denen dir nur Vorwürfe gemacht wurden.
Täglich durftest du dir mehrmals anhören, dass du mindestens 10 Kilo zu viel wiegst. Sätze wie "So fett wie du bist wird dich nie jemand lieben können." gehören zu deinem Alltag.
Du gewöhnst dich daran. Doch irgendwo bleibt die Hoffnung all dem irgendwann entfliehen zu können.
Du ziehst um. Alles wird aufhören. Du wirst deine Ruhe haben. Alles wird gut werden.
Denkst du zumindest.
Der Traum von einer guten Figur.
Davon akzeptiert zu werden.
Davon ein unbeschwertes Leben zu führen.
Doch es ist nichts weiter als ein Traum.
Der Beobachter.
Ruhe. Absolute Ruhe.
Du hast Freistunde. Wie jeden Freitag um 09:40 Uhr.
Wie immer sitzt du in der Mensa.
Normalerweise sind noch ein paar andere Schüler da.
Doch heute bist du ganz allein.
Du hörst Musik.
Seit gestern Abend allerdings nur noch ein Lied.
Natürlich beschreibt es deine momentane Situation perfekt.
Du hast dir vorgenommen dein Buch zu lesen.
Doch du kannst dich nicht darauf konzentrieren.
Immer wieder verschwimmt alles..
Du erkennst kein einziges Wort mehr.
Es liegt an der Musik.
Sie holt dich immer wieder in ihre Welt zurück.
Aber du kannst nicht einfach ein anderes Lied hören.
Irgendetwas verhindert es.
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Vor dir liegt dein Kunstbild.
Du bist vorhin damit fertig geworden.
Es ist dunkel. In kalten Farben gehalten.
Eine Landschaft.
Wahrscheinlich in der Dämmerung.
Im Vordergrund sieht man die Silhouetten zweier Bäume. Und die von kleinen Sträuchern.
Der Hintergrund zeigt eine in der Ferne liegende Bergkette.
Der Himmel ist wolkenverhangen. Es wirkt bedrohlich.
Doch in der Ferne ist alles hell und wirkt freundlich.
Das Bild beschreibt quasi deine Situation.
Um dich herum ist alles düster.
Du erkennst nur Schatten von den Dingen die dich umgeben.
Von oben drücken dunkle Wolken auf dich ein.
Du stehst an deinem Platz und schaust in die Ferne.
Siehst alle schönen Dinge.
Aber es sind im Vordergrund immer noch alle negativen Gedanken, Gefühle und Tatsachen.
Du bekommst sie einfach nicht aus deinem Kopf.
Alle positiven Dinge liegen in so unerreichbarer Entfernung.
Du wirst sie weiterhin nur von deinem Standpunkt aus betrachten können.
Du bist ein Beobachter.
Du hast Anteil an schönen Momenten.
Jedoch nur mit einigem Abstand.
Nie wirst du etwas Gutes erleben.
Nicht persönlich.
Langsam zerbrichst du an dieser Situation. Langsam. Aber sicher.
Du schaust auf die Uhr. 09:20 Uhr.
In 5 Minuten ist die Stunde aus.
Du musst dich wieder normal verhalten.
Ein falsches Lächeln aufsetzen.
Das starke Mädchen sein.
Du wartest auf den Moment an dem du einfach zusammen brichst.
Direkt in der Klasse.
Jeder wird sehen, dass du schwach bist.
Es wird gut tun. Denkst du.
Ob es so ist, weißt du nicht.
Es wird sich herausstellen.
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