Dienstag, 31. Juli 2012

Schöne Ferien.

Du sitzt in deinem Bett. Deine Nachttischlampe ist an. Du starrst auf die gegenüberliegende Wand. Neben dir liegt dein iPod. Du hörst Musik. Comatose von Skillet. In Dauerschleife. So laut, dass deine Ohren weh tun. Du hast in letzter Zeit eh andauernd Kopfschmerzen. Nichts hilft dagegen - wirklich nichts. Also kannst du lauter Musik hören als sonst. Die Kopfschmerzen kommen eh nicht davon.

Du hattest heute den letzten Tag Schule. Endlich sind Ferien. Einerseits gut - andererseits alles andere als das. Du hast erstmal Auszeit vom ganzen Schulstress. Entspannung. Zeit für dich. Und genau das ist das Problem. Die viele Zeit die du für dich allein hast. Zu viel Zeit zum nachdenken. Du weißt jetzt schon, dass es keine schönen 6 Wochen werden. 


Zeit über Zeit.
Ruhe über Ruhe.
Gedanken über Gedanken.


Du wirst dich immer mehr zurückziehen.
Niemanden mehr an dich heran lassen.

Du willst nicht, dass es so kommt. Aber du spürst es. Du wirst es nicht ändern können.
Es wird dich zerstören. Ob es jemand merkt ist fraglich.
Wahrscheinlich eher nicht.
Die meisten haben in den Ferien ja selbst genug zu tun.

Naja. So kann dich wenigstens niemand nerven und fragen was mit dir los ist.
Erklären kannst du es eh nicht.
Also von daher.

Niemand wird sich je vorstellen können was in dir vorgeht. 

Auf eine schöne Ferienzeit. Yho. (Y)

Samstag, 28. Juli 2012

Festhalten ? Loslassen ?

Schwere Entscheidung.


Wieso etwas festhalten was einem nur weh tut? 
Wieso  etwas los lassen was man sich schon immer gewünscht hat? 
Wie soll man etwas derartiges festhalten, wenn man zu schwach dafür ist? 
Allerdings ist der Wille immer noch zu stark um los zulassen.



"Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück gehört es immer dir."




Jaja. Die Liebe. 
Immer diese Liebe.
Irgendwie.. geht es nicht ohne sie.
Aber mit ihr wird alles zum reinsten Chaos.
Die Gefühle. Die Gedanken.


Du weißt nicht mehr weiter.

Du kannst nicht loslassen. Du willst festhalten.
Auch wenn es deine letzten Kräfte fordert.
Es wird schon irgendwie gehen. Du musst das schaffen.
Naja, eigentlich musst du gar nichts.
- Aber du willst.


Irgendwo kommt immer wieder ein winziger Funke Hoffnung her. 
Sie lässt dich festhalten.

Es ist irgendetwas, dass dir signalisiert, dass du nicht loslassen darfst.
Okay. Du gibst dein Bestes.

Hoffentlich bringt es dir was.

Freitag, 27. Juli 2012

Love Love.

Du liegst auf einer Wiese.
Nicht weit weg von daheim.
Aber weit genug, um sich nicht gestört zu fühlen.

Du hörst Musik. 
Gerade eben Breakaway von Kelly Clarkson.

Eigentlich hörst du solche Musik nicht.
Aber das Lied beschreibt alles so perfekt.
Deswegen liebst du es.


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Zeit zum nachdenken.
Über dies. Und das.
Doch letzten Endes landen deine Gedanken immer wieder beim gleichen Thema.
Du kannst es nicht ändern.
Wie auch.
Du versuchst an etwas anderes zu denken.
Aber irgendwie klappt das nicht so recht.


Du geniest es allein zu sein.
Deine Ruhe zu haben.
Aber irgendwie fehlt etwas.
Jemand.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Blablabla.


"Gib jedem eine 2. Chance. Irgendwann brauchst du sie selbst."


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Hm. Du hattest deine 2. Chance schon von mir bekommen. Jetzt bin ich an der Reihe.
Jetzt brauch ich meine. 

Jeder macht irgendwann mal Mist in seinem Leben.
Das ist menschlich. 

Also darf es auch mir einmal passieren etwas zu machen, was total daneben ist. 

Zu gern würde ich alles rückgängig machen. Zu gern. 
Aber geht irgendwie schlecht. 
Leider.
Verdammt. Ich bin echt zu dumm.

Hat jemand 'ne Zeitmaschine für mich? 

Montag, 23. Juli 2012

Nix geht über Probleme anderer.


 ... Und geduldig hört sie sich die Probleme ihrer Freundinnen an.
Sie liebt es für andere Leute da zu sein.
Ihnen zuzuhören und zu helfen.
Jedes Mal, wenn sie es schafft, ist sie glücklich.
Zumindest kurzfristig.
Bis ihre eigenen Probleme sich wieder bemerkbar machen.
Sie ist froh über jede Hilfe die sie anderen sein kann.
Somit lenkt sie sich ab.
Muss sich nicht mit sich selbst befassen.
Es tut gut anderen zu helfen.
Wenn sie schon damit leben muss, sich selbst nicht helfen zu können.
Andere könnten es vielleicht.
Nur muss sie dafür ausführlichst über ihre Probleme berichten.
Und genau das kann sie nicht.
Sie hat sich ein paar Freunden anvertraut.
Die meinen sie verstehen zu können.
Doch schlussendlich können sie es nicht.
Sie wissen ja nur die Hälfte. 
Mehr muss auch nicht sein.
Es reicht wenn sie selbst mit all dem belastet ist. 
Das will sie keinem anderen antun.
Zudem wird sie mit allem konfrontiert, wenn sie es jemandem erzählt.
Es wäre zu schmerzhaft.
Sie würde es nicht aushalten.
Die würde alles noch einmal durchleben.

Zu viel für sie.

Samstag, 21. Juli 2012

-

"Reich ist man, wenn man etwas hat, das mehr wert ist als materielle Dinge."
I. Bachmann


... Denn materielle Dinge machen nicht glücklich. Nicht, wenn man innerlich fast komplett zerstört ist.


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An sich war es ein Tag den sich jedes Mädchen wünscht. 
Ausschlafen. In Ruhe fertig machen und frühstücken. 
Und dann ganz spontan mit den Eltern shoppen gehen. 
Jedes Mädchen wäre voller Elan und Vorfreude zum Auto gerannt.
Doch du hast von Anfang an nicht recht Lust.

In der Stadt angekommen geht es von einem Laden zum anderen.
Du bekommst alles was du haben möchtest.
Paradiesisch.


Doch trotz allem geht in dir alles drunter und drüber.
Eigentlich willst du lieber nach Hause.
Deine Ruhe haben.
Du kannst die ganzen glücklichen Menschen um dich herum einfach nicht mehr ertragen.
Es wird einfach alles zu viel für dich.
Du schaltest ab.
Deine Umwelt verschwimmt.


Plötzlich will deine Mutter von dir, dass du dich umdrehst.
Dich schauen ein paar Mädchen an.
Du brauchst eine Weile um zu realisieren wer sie sind. 
Aber als du dich gefangen hast bist du überglücklich. 
Wenigstens ein Lichtblick für den Tag. 
Auch wenn es nur ein Lächeln war. 


Der Beweis, dass noch so viele materielle Dinge einen nicht so glücklich machen können, wie ein Lächeln einer bestimmten Person. 

Freitag, 20. Juli 2012

just a dream.


...Du bist auf dem Weg zum Klassenzimmer.
Mindestens 3 Glastüren musst du durchqueren. 
Das Glas spiegelt. Du siehst dich.
Du musterst dich. Stellst fest, dass du dich zu fett findest.
Erinnerungen kommen hoch. Die Jahre in denen dir nur Vorwürfe gemacht wurden.
Täglich durftest du dir mehrmals anhören, dass du mindestens 10 Kilo zu viel wiegst. Sätze wie "So fett wie du bist wird dich nie jemand lieben können." gehören zu deinem Alltag. 
Du gewöhnst dich daran. Doch irgendwo bleibt die Hoffnung all dem irgendwann entfliehen zu können.


Du ziehst um. Alles wird aufhören. Du wirst deine Ruhe haben. Alles wird gut werden.


Denkst du zumindest.

Jedes Mal wenn du dich jedoch im Spiegel betrachtest kommt alles wieder hoch. Nicht einmal bleiben dir diese Erinnerungen erspart. Am liebsten würdest du sofort 20 Kilo weniger wiegen. Dann hast du ja schließlich die Erwartungen erfüllt. Vielleicht bleiben dann auch diese Gedanken aus. Es wäre ein Traum. Dein Traum. 


Der Traum von einer guten Figur. 
Davon akzeptiert zu werden. 
Davon ein unbeschwertes Leben zu führen. 

Doch es ist nichts weiter als ein Traum.

Der Beobachter.



Ruhe. Absolute Ruhe. 
Du hast Freistunde. Wie jeden Freitag um 09:40 Uhr. 
Wie immer sitzt du in der Mensa. 
Normalerweise sind noch ein paar andere Schüler da. 
Doch heute bist du ganz allein. 
Du hörst Musik.
Seit gestern Abend allerdings nur noch ein Lied.
Natürlich beschreibt es deine momentane Situation perfekt.
Du hast dir vorgenommen dein Buch zu lesen.
Doch du kannst dich nicht darauf konzentrieren.
Immer wieder verschwimmt alles..
Du erkennst kein einziges Wort mehr.
Es liegt an der Musik. 
Sie holt dich immer wieder in ihre Welt zurück.
Aber du kannst nicht einfach ein anderes Lied hören. 
Irgendetwas verhindert es.

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Vor dir liegt dein Kunstbild. 
Du bist vorhin damit fertig geworden.
Es ist dunkel. In kalten Farben gehalten.
Eine Landschaft.
Wahrscheinlich in der Dämmerung.
Im Vordergrund sieht man die Silhouetten zweier Bäume. Und die von kleinen Sträuchern.
Der Hintergrund zeigt eine in der Ferne liegende Bergkette.
Der Himmel ist wolkenverhangen. Es wirkt bedrohlich.
Doch in der Ferne ist alles hell und wirkt freundlich. 

Das Bild beschreibt quasi deine Situation.
Um dich herum ist alles düster.
Du erkennst nur Schatten von den Dingen die dich umgeben.
Von oben drücken dunkle Wolken auf dich ein.
Du stehst an deinem Platz und schaust in die Ferne.
Siehst alle schönen Dinge.
Aber es sind im Vordergrund immer noch alle negativen Gedanken, Gefühle und Tatsachen. 
Du bekommst sie einfach nicht aus deinem Kopf.
Alle positiven Dinge liegen in so unerreichbarer Entfernung.
Du wirst sie weiterhin nur von deinem Standpunkt aus betrachten können.
Du bist ein Beobachter.
Du hast Anteil an schönen Momenten.
Jedoch nur mit einigem Abstand.
Nie wirst du etwas Gutes erleben.
Nicht persönlich.

Langsam zerbrichst du an dieser Situation. Langsam. Aber sicher.



Du schaust auf die Uhr. 09:20 Uhr. 
In 5 Minuten ist die Stunde aus. 
Du musst dich wieder normal verhalten.
Ein falsches Lächeln aufsetzen.
Das starke Mädchen sein.

Du wartest auf den Moment an dem du einfach zusammen brichst.
Direkt in der Klasse.
Jeder wird sehen, dass du schwach bist.
Es wird gut tun. Denkst du. 
Ob es so ist, weißt du nicht.

Es wird sich herausstellen.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Drowning.


...you had every right to walk away without turning around
and the days go by so slowly but the years keep sneaking around
every chance I had to say I'm sorry well I just choked it down
never really had the guts to tell you baby, I still want you around...

Sarah Blackwood - Drowning. 
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Du läuft die Straße entlang. Deine Augen sind voller Tränen. Du erkennst gerade so noch die Umrisse von deiner Umwelt. Du musst aufpassen. Aufpassen, dass du nicht gegen irgendetwas läufst. Aufpassen, dass du nicht hin fällst. Du hoffst, dass dir niemand entgegenkommt. Dass niemand dich sieht. So, wie du momentan aussiehst. Aber andererseits schaut dich eh nur jeder doof an. Es interessiert doch niemanden was los ist.
Wahrscheinlich denken die Leute, dass so ein junges Mädchen nur Liebeskummer hat. Klar. Das ist ja das Hauptproblem bei pubertierenden Mädchen. Jeder meint, dass sie es nur dramatisieren. Dass es gar nicht so schlimm sein kann. Doch niemand kommt auf die Idee, dass es auch andere Gründe geben kann. Durchaus größere Probleme. 

Deine Eltern machen sich Sorgen um dich. Ernsthaft. Nur irgendwie bekommst du das nie recht zu spüren.
Du merkst, wenn sie gestresst sind. Du merkst, wenn sie fröhlich sind. Du merkst jegliche Gefühlsregungen von ihnen. Aber die wichtigsten scheinen unsichtbar. 

Langsam aber sicher kommst du dir wirklich überflüssig vor. Daheim. In der Schule. Überall.
Wirklich überall. 

Samstag, 14. Juli 2012

Love is Love.


Because the love between two men, two women or a man and a woman is everytime the same. 

There is no reason to hate homosexual people. 

Oh wait. You've forgotten your intelligence.

Bei manchen Leuten kommt es mir echt so vor, als hätten sie ihre Intelligenz in der letzten Kneipe vergessen. 
Ach.Und ihre Toleranz gleich mit. Sie müssen echt lernen besser auf sie aufzupassen. Sonst fehlt ihnen echt eine Menge. Nur anscheinend bemerken sie es gar nicht erst. Dann kann es ja auch keine große Intelligenz & Toleranz gegeben haben. Bei kleinen Dingen bemerkt man öfters erst später, dass sie fehlen. Nun ja. 
Dies kann man jetzt auf alle Bereiche des Lebens beziehen. Aber das hatte ich nicht vor.

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Ich bin jemand der gern in irgendwelchen Foren stöbert und sich Meinungen anderer Leute über bestimmte Themen durchliest. Doch gestern bin ich letztlich nur dabei gewesen mich aufzuregen.
Eine Freundin hatte mich gefragt, wieso sich fast alle lesbischen Mädchen so männlich kleiden, da es darauf eigentlich keine allgemeine Antwort gibt, hab ich selber mal ein bisschen das Internet durchforstet. Dabei bin ich auf eine Diskussion gestoßen, bei der die Frage gestellt wurde. Allerdings mit der Unterstellung, dass männliche Lesben total ungepflegt seien.
Bei den meisten Antworten kam nix besonderes raus, aber bei einigen habe ich mir nur noch an den Kopf gegriffen.
Das waren größtenteils Antworten wie: 

"Wenn 'ne Frau aussieht wie'n Kerl, was soll ich damit? Da kann ich mir auch gleich 'nen richtigen Typen angeln."

"Die von denen man weiß, dass sie Lesben sind, sehen meist nicht gerade hübsch aus. Kurzhaarschnitt(Pottschnitt), ungeschminkt, schlechte haut..."

"Eine richtige Lesbe liebt nur richtige Frauen, dass heißt auch rein optisch gesehen."

"Ich denke, viele maskulin aussehende Damen sind eher frustrierte Heteras."


Ohne Worte. Die meisten Damen die sich da geäußert haben sind alles feminine Lesben. Was erwartet man auch an Antworten von wirklich maskulineren Frauen in 'nem Frauenmagazin wie gofeminin.com ; da ist doch klar, dass man fast nur Antworten von solchen Frauen bekommt die auch wirklich weiblich sind. Ich denke kaum, dass sich die männlicheren unter uns sich auf solchen Seiten rum treiben. Obwohl es vielleicht ganz angebracht wäre. Den Damen muss gezeigt werden, dass maskulin nicht gleich ungepflegt sein muss. Das hat doch einfach was mit der Einstellung zur Körperpflege zu tun und nicht damit was man für 'nen Style bevorzugt bzw. man sich wohler fühlt. 

Donnerstag, 12. Juli 2012

Achromatic.


The Road To Mandalay - Robbie Williams 

Everything I touched was golden 
Everything I loved got broken 
On the road to Mandalay 
Every mistake I've ever made 
Has been rehashed and then replayed 
As I got lost along the way


Ohrwurm.  Absoluter Ohrwurm. 


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Ich sitze hier auf der Couch. 
Gedankenverloren schaue ich zum Fenster hinaus. 
Ich sehe den Himmel.  
Eine dicke graue Decke von Wolken. 
Ein bisschen weiter hinten kommt die Sonne durch. 
Ich habe keine Lust auf die Sonne. Sie blendet mich. Meine Augen tun weh. 
Aber ich kann mich ja auch schlecht mit Sonnenbrille in mein Zimmer setzen. 
Hm. Ein Regenbogen wäre jetzt irgendwie ganz schön. Ein Klecks Farbe in dieser grauen Welt. 
Aber dafür müsste die Sonne scheinen. Da ist mir der Regen doch lieber. 
Oh man. Die Wolken reißen immer mehr auf. Es wird hell. 
Am liebsten würde ich die Jalousie runter machen. Ich lass es lieber. 
Bald wird jemand nach Hause kommen. Ich habe keine Lust auf Gesellschaft. Ich möchte meine Ruhe haben.


Kennst du das? Du bist alleine daheim, in deinem Zimmer. Hast keine Lust auf niemanden. Magst deine Ruhe haben. Aber irgendwas fehlt trotzdem. Vielleicht wäre ein Haustier schön. Irgendeins. Eins zum zulabern. Eins zum Geheimnisse anvertrauen. Eins zum kuscheln. 
Eins was immer für einen da ist.


Sonntag, 8. Juli 2012

fading.


"Weißt du was ich fühle
Hast du je an mich gedacht
Wo soll das alles enden
Frage ich mich jede Nacht!
Und jeder Tag verstreicht
Als wäre nichts
Getrenntes Leid für Einsamkeit
Doch
Ohne dich geht es nicht!"

Callejon - Phantomschmerz. ♥

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Jap. Genau. Ohne sie geht es nicht. Nur leider bemerkt sie es nicht. 


Kennst du das? 
Zwischen dir und der wichtigsten Person deines Lebens ist auf einmal etwas, was euch auseinander treibt. 
Wie so ein Keil der plötzlich rein geschlagen wurde. 
Genau in die Mitte. Dahin, wo alles ist was euch verbindet. 

 ~ Filmriss. 

Bis jetzt lief alles glatt. Ihr habt euch super verstanden. Konntet immer miteinander reden. Ihr habt nachdem es Stress gab immer von allein wieder zueinander gefunden. Nichts konnte euch endgültig trennen. 
Aber von einem Tag zum anderen ist alles anders. Ihr wisst nicht mehr über was ihr reden sollt. Seid nur noch durch gemeinsame Freunde bei einander. 

Jap. Es ist wie als wäre mitten im Film ein Riss. Die Geschichte hört auf. Und fängt an einer Stelle wieder an die dich überfordert. Du kennst den Zwischenteil nicht. Du weißt nicht was vorgefallen ist, dass es auf einmal so weiter geht. 


Es fühlt sich an als ob es dich nicht mehr gibt. Als wärst du ein Geist. Du siehst sie täglich. Aber du hast das Gefühl übersehen zu werden. Es ist kein schönes Gefühl. Du merkst jeden Tag wie ein weiteres Stück von dir unwichtig wird. Es scheint als würden ihre Erinnerungen an dich komplett verblassen. Von Tag zu Tag weiß sie weniger von dir. Irgendwann hat sie dich wohl ganz vergessen. Du spürst es regelrecht. Aber du weißt nicht wie du entgegen wirken kannst. 

Du verzweifelst.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Incapable.

... und mal wieder stellst du fest, dass du ständig jemanden enttäuschst ohne es zu wollen. 

Du kannst einfach niemandem gerecht werden. Ständig setzt man was an dir aus. 
Du gibst dein Bestes. Du weißt was deine Umgebung für Ansprüche an dich stellt. Doch da ist irgendetwas was verhindert, dass du schaffst so zu werden wie sich andere dich wünschen. 
Du wirst immer und immer mehr zu einer Maschine. Du machst das, was man dir sagt. Du gibst dein Bestes. Wenn du in der Öffentlichkeit bist, ist die oberste Devise 'immer schön lächeln und sich nichts anmerken lassen'. Du integrierst dich. Bist zu jedem freundlich. Wenn man dich etwas fragt antwortest du höflich. Du willst ja nicht, dass man schlecht von dir denkt. Doch irgendwie endet es trotzdem darin. Jeder zweifelt an dir. Jeder findet einen Schwachpunkt. Jeder findet irgendetwas an dir, an dem er etwas zu verbessern hat.

Langsam aber sicher wirkt sich das auf dich aus. Du stehst daheim in deinem Zimmer vor dem Spiegel. Du betrachtest dich. Du findest auf einmal, dass deine Haare total langweilig aussehen. Du stellst fest, dass dein Körper sämtliche Proportionen über Bord geworfen hat. Du denkst dir: "Oh mein Gott, was ist nur aus mir geworden." Jeden Tag fällt dir etwas neues an dir auf an dem du etwas auszusetzen hast. 

Dann stehst du auch noch vor einer schwierigen Entscheidung. Was machst du? Entscheidest du dich für die eine Möglichkeit, sind alle anderen enttäuscht von dir. Nimmst du die andere kommen die anderen damit klar, aber du selbst gehst daran kaputt. Es wird einfach nie so weit kommen, dass einmal in deinem Leben alles glatt läuft. Grundsätzlich wird irgendjemand enttäuscht - du oder jemand anderes. Du bist einfach unfähig dazu mit dir im Reinen zu sein und gleichzeitig zu schaffen, dass andere nichts mehr an dir auszusetzen zu haben. 

Mittwoch, 4. Juli 2012

She's The One.

Die beste Freundin - jeder hat sie. 
Jeder, wirklich jeder. Denn ohne sie sind wir aufgeschmissen. 
Ich versuche mir manchmal vorzustellen wie es wäre, wenn ich keine hätte. 
Nach ein paar Sekunden brech' ich den Gedankengang wieder ab - er gefällt mir nicht. 
Ganz und gar nicht. 

Wie soll das bitte funktionieren? 

Ich mein, niemand ist da den du stundenlang zulabern kannst.. über deine Probleme, über schöne Dinge, über Schule, einfach über alles. Du wüsstest nicht, wie du klar kommen sollst.. Es wäre niemand da, den du einfach so anrufen kannst, wenn dir langweilig ist oder so. Oder wenn du ab und zu mal jemanden zum lästern brauchst... Da ist niemand an deiner Seite... Du bist dann quasi total auf dich allein gestellt... 
Niemand ist da, mit dem du schwierige Zeiten durch machen kannst, niemand ist da, mit dem du in schönen Momenten deine Freude teilen kannst... Niemand mit dem du herumalbern kannst, ohne, dass es dir peinlich sein muss... 

Dein Leben wäre einfach nur leer... Du hättest ein paar andere Freunde, aber niemandem davon kannst du so vertrauen wie ihr, niemand kennt dich so wie sie... Vielleicht würdest du dich dann anderen Leuten anvertrauen und am Ende weiß jeder von deinen Problemen... Sie ist halt einfach unersetzbar. 

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Ich kenne meine beste Freundin seit dem 27. April 2011 und ich hab keine einzige Sekunde an unserer Freundschaft gezweifelt! Sie ist die wichtigste Person - nach meiner Mama - in meinem Leben. 
Ich liebe es mit ihr zu telefonieren - so für 5 Stunden - und mit ihr zu singen. Wenn man es als singen bezeichnen kann, daraus wird eher ein Lachflash. Sie ist so unglaublich lieb, sie schafft es immer mich zum lachen zu bringen - wirklich immer. Dafür liebe ich sie. Wir haben schon so viel zusammen durchgemacht. Vor allem oft das Gleiche. Manchmal ist das komisch, aber dadurch können wir einander besser verstehen und unsere Freundschaft wird immer größer *-* Ich liebe es sie aufzuheitern, wenn es ihr nicht gut geht. Ich liebe es mit ihr zu lachen, wenn es uns beiden gut geht. Ich liebe es, wenn sie mich aufmuntert, wenn es mir nicht gut geht. Ich liebe es, wenn wir uns nach einer etwas schwierigeren Phase wieder zusammen raufen und alles wieder so ist wie vorher - wenn nicht noch besser. Ich liebe es, wenn sie Bilder für mich macht. Ich liebe es Bilder für sie zu machen. Ich liebe einfach alles was uns verbindet. 

Denn Sie ist die Allerbeste Freundin auf der ganzen Welt. *__________*

Unverständlich.

Da ist er wieder. Dieser Punkt an dem von allen Seiten Selbstzweifel angekrochen kommen. Wenn Worte wie nutzlos, ungeschickt, unausstehlich und unbedeutend die einzigen Vokabeln sind mit denen du dich beschreiben kannst. Du findest einfach nichts positives an dir - egal wie lang du suchst.

Alle Leute die dir täglich das Gegenteil beweisen sind in deinem Kopf auf einmal wie ausgelöscht, du kannst dich nicht daran erinnern, dass je jemand gut über dich gesprochen hat - geschweige denn, dir gesagt hat, dass du eine bewundernswerte Person bist, die man einfach mögen muss. 
Um dich herum kreisen nur die negativen Dinge. Du erinnerst dich daran wie du mitgehört hast als jemand schlecht über dich geredet hat. Oder als dir jemand ins Gesicht gesagt hat, dass du unausstehlich bist und er nicht verstehen kann, wie man dich mögen kann. 

All diese Momente hast du plötzlich vor Augen, sie erschlagen dich. Du versuchst einen Ausweg zu finden, dich abzulenken - vergeblich. Immer wieder fällt dir was neues negatives an dir auf - immer und immer wieder. Du wiederholst dich. Egal. Dann hast du halt schon zum 4. Mal die selbe schlechte Eigenschaft aufgezählt, wen interessierts? Es versteht dich doch eh niemand. Eine Freundin versucht vielleicht zu verstehen was in dir vorgeht, doch schlussendlich schafft sie es nicht. Wie auch. Sie kann ja nicht wissen was genau in deinem Kopf passiert. Du versuchst es ihr zu beschreiben, aber es wird nichts daraus. Es ist einfach zu kompliziert. Vielleicht machst du es auch zu kompliziert. Vielleicht ist es ganz einfach deine Situation zu beschreiben. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. 

So sitzt du also zuhause in deinem Zimmer auf dem Bett und hörst Musik. Du hoffst, dass dich die Musik wieder zurück bringt, dass du durch sie wieder bessere Laune bekommst und deine Freunde nicht mit runter ziehst. Du versuchst dich ihnen gegenüber normal zu verhalten - so als ob alles okay wäre. Du willst ja schließlich nicht von jedem ausgefragt werden was mit dir los ist. 

Es wäre am besten, wenn du dein Handy ausschaltest - den Laptop natürlich auch. Raus gehst an die frische Luft, spazieren. Du brauchst eigentlich einfach nur deine Ruhe. Aber irgendwas hält dich davon ab. Du weißt nicht was es ist. Vielleicht hoffst du auf einen Anruf deiner besten Freundin, oder auf eine Nachricht bei Facebook von jemandem den du magst. Aber es kommt ja doch nichts. Du fühlst dich bestätigt in deinen Selbstzweifeln. Wenn sie nicht wahr wären, würde sich ja schließlich irgendwer bei dir melden, oder? Oder solltest du vielleicht jemanden anschreiben/anrufen? 

Lieber nicht, du könntest ja stören.